Net News Express

Dienstag, 13. April 2010

Die ersten Siegel der Währungsapokalypse sind gebrochen!



Danke an Peter von der Seite "Spiegelsicht" für die Bilder zu meinen Posts!

Spiegelsicht Blog

Die alternativen Medien pfeifen es bereits seit Jahren von den Dächern.
Und erneut verdichten sich seit Monaten die Hinweise auf einen „Bondcrash“.
Staatsbankrotte durch zu hohe Verschuldung, Gefälschte Staatsfinanzen,
Unterschlagung der demographischen Entwicklung in den Staatsfinanzen,
Rating Agenturen werten die Bonität ganzer Staaten ab, Hedge Fonds
wetten gegen Währungen und zum Finale droht der massenhafte Abverkauf von Staatsanleihen. Der gleiche Finanzmarkt bei dem sich sämtliche Staaten der Welt verschuldet haben, fängt nun an Wetten gegen seine Schuldner anzustrengen. Da stellt sich die Frage…:Warum tut er das? Die Antwort ist denkbar einfach. Nackter Kapitalismus! "Die Kuh die ich gemolken habe droht keine Milch mehr zu geben, also schlachte ich sie und verkaufe ihr Fleisch!" Wenn ich Staatsanleihen verkaufe und kein Staat bin, heißt dass, das ich mein Geld in profitablere Geschäfte stecke, ich glaube also nicht mehr an die gewohnte „Milchmenge meiner Kuh“, also verkaufe ich diese, bevor jemand merkt dass die Milchmenge weniger wird und schließlich ganz versiegt. Um noch vorher so viel wie möglich aus der „Kuh“ rauszuholen wette ich zusätzlich (mit einigen dummen die noch an die Kuh glauben) um gigantische Summen gegen diese. So schlage ich noch aus dem drohenden Verlust der „Kuh“
einen ordentlichen Gewinn! Genau das geschieht jetzt! Große Teile des Marktes beginnen sich gegen die Nationalstaaten zu verbünden und versuchen die Schlachtung "Ihrer Kuh" einzuleiten, in dem sie zuerst gegen dessen Währungen wetten.


Seit Anfang des Jahres wird nun ein „Siegel“ der Währungsapokalypse nach dem anderen gebrochen: Die mächtige BIZ (Bank für internationalen Zahlungsausgleich) ist entsetzt und klagt über die unhaltbare Finanzpolitik ALLER westlichen Industrieländer!


Original BIZ Dokument


Selbst Mainstream Experten wie Ralph Brüggelmann vom „Institut der deutschen Wirtschaft“ hat im Magazin „Focus“ bereits 2009 ein „no hope Fazit“ zur Schuldenlage Deutschlands abgegeben. Im Bericht sowie in der "Schuldenuhr" sind allerdings die zusätzlichen Schulden der Finanzkrise eben so wenig berücksichtigt, wie die Verbindlichkeiten des Staates an Renten-und Sozialkassen!!!

Institut der Deutschen Wirtschaft prognostiziert Schuldenkollaps

Also nicht nur alternative Medien wie „Schall und Rauch“ oder „Nuoviso TV“
Berichten darüber, sondern auch renommierte Zeitungen wie das „Handelsblatt“, Focus, die „Süddeutsche Allgemeine“ und viele andere.

Handelsblatt Artikel über Geheimtreffen der Fonds

Anschließend habe ich mal aus der Vielzahl von Artikeln zwei Berichte angefügt. Einen „alternativen“ (Schall und Rauch) und einen „renommierten“ (Handelsblatt)…möge sich jeder seine eigene Meinung bilden, ich bereite mich jedenfalls auf den Crash vor! Das Beben was die Immobilienblase in den USA verursacht hat, ist nur ein kleines ruckeln im Vergleich dazu was uns in nahe liegender Zukunft beim Kollaps der Währungen erwartet!!!

Lieben Gruß

Micha


BIZ warnt, Staatsverschuldung ist am Siedepunkt und explodiert! (Schall und Rauch)


Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel hat vor der ausufernden Staatsverschuldung der Industrieländer gewarnt. Die Gesamtverschuldung der OECD Länder wird 100 Prozent vom BIP übersteigen, was noch nie in Friedenszeiten passiert ist. Drastische Massnahmen wären deshalb notwendig um dies einzudämmen.

In der Zusammenfassung steht im BIZ-Bericht: “Unsere Vorhersagen des Grössenverhältnisses der öffentlichen Schulden führen uns zum Schluss, dass der Weg den die Finanzbehörden in zahlreichen Industrieländern gehen unhaltbar ist. Drastische Massnahmen sind notwendig, um das rapide Anwachsen der aktuellen und zukünftigen Verbindlichkeiten der Staaten einzudämmen und ihre schädlichen Konsequenzen für ein langfristiges Wachstum und Geldstabilität zu reduzieren.“

Die BIZ hält sich mit ihrer Beschreibung der kritischen Situation gar nicht zurück und sagt weiter: „... die Nachwirkung der Finanzkrise steht bereit, um die köchelnden fiskalischen Probleme in den industriellen Ökonomien zum Siedepunkt zu bringen.“

Das Risiko besteht darin, wenn die Flut an öffentlichen Schulden so weiter geht, werden die Investoren immer höhere Prämien in Form von Zinsen für das steigende Risiko des Staatsbankrott verlangen, was die Situation immer weiter wie in einer Spirale verschlimmert.

„Die Frage ist nicht ob die Märkte Druck auf die Regierungen ausüben werden, sondern wann. Wann werden die Investoren anfangen viel höhere Kompensationen für die Übernahme der stetig ansteigenden Staatsschulden verlangen? In einigen Ländern gibt es eine unstabile Schuldendynamik ... eine höhere Verschuldung führt zu höheren Zinsen, was dann zu noch mehr Verschuldung führt ... ist bereits klar am Horizont sichtbar.“

Die BIZ schreibt sogar, den offiziellen Schuldenstatistiken der westlichen Staaten kann man nicht trauen: „So schlimm diese fiskalischen Probleme erscheinen mögen, sich nur auf die offiziellen Zahlen zu verlassen ist ganz sicher sehr irreführend.“

Ausserdem werden gar nicht die zukünftigen sich stark vergrössernden Verpflichtungen aus der Alterspyramide eingerechnet. „Der rapide älter werdende Bevölkerungsanteil, stellt zahlreiche Länder vor enorme zukünftigen Kosten, welche nicht ganz in den Budgetvorhersagen berücksichtigt sind. Die Grösse der zukünftigen Verbindlichkeiten kann nur erraten werden,“ steht im Bericht.

Die BIZ reklamiert den Mangel an systematischer Datensammlung über die Grösse der nicht finanzierten Versprechen für die Zukunft, welche die verantwortungslosen und kurzfristig denkenden Politiker als Wahlgeschenke wie Bonbons in den letzten Jahren überall verteilt haben. Und von den Kriegs- und Rüstungskosten gar nicht zu reden.

Die tickende Zeitbombe sieht man am besten aus Tabelle 1, über die fiskalische Situation jetzt und der zukünftigen Erwartung. Die Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP in den Ländern wird 2011 im Vergleich zu 2007 wie folgt steigen:

- Österreich von 62 auf 82 Prozent, Deutschland von 65 auf 85 Prozent.
- Griechenland von 104 auf 130 Prozent, Italien von 112 auf 130 Prozent.
- USA von 62 auf 100 Prozent, Grossbritannien von 47 auf 94 Prozent.
- Und der Weltmeister ... Japan von 167 auf 204 Prozent!!!

Interessant ist, Spanien sieht auf en ersten Blick gut aus, aber ein Anstieg von 42 auf 74 Prozent ist enorm!

Wir sehen, die Verschuldung der öffentliche Haushalte wird in den nächsten zwei Jahren explodieren!

Länder wie die USA und UK werden fast 10 Prozent des BIP für Zinsen zahlen müssen. Wenn man sich die Zahlen für 2011 anschaut, dann wird kein EU-Land die Maastricht-Kriterien von 3 Prozent einhalten können, KEIN EINZIGES! Alle sind mit dem doppelten oder dreifachem drüber, am schlimmsten Grossbritannien mit 12,5 Prozent.

Die BIZ sagt, die Staatsverschuldung ist in den vergangenen drei Jahren um 20 bis 30 Prozent in den Industrieländern gestiegen. „Die aktuelle Finanzpolitik ist in keinem Land haltbar. Drastische Verbesserungen in der Struktur der Haushalte wird notwendig sein, damit das Schuldenverhältnis nicht explodiert.“

Die durchschnittliche Verschuldung wird 100 Prozent des BIP im nächsten Jahr überschreiten. Solche Zahlen gab es nur kurzzeitig nach dem II. Weltkrieg. Japan kann nur seine extreme Schuldenwirtschaft aufrechterhalten, weil sie auf ein grosses Sparaufkommen der Bürger zurückgreifen kann. Aber, die BIZ sagt, es ist töricht anzunehmen, der Finanzmarkt wird das länger tolerieren.

Der grösste Kandidat für einen wirklich grossen Staatsbankrott, der die Welt erschüttern wird, ist ganz klar Japan. Ist ja nur die zweitgrösste Wirtschaft der Welt. 204 Prozent des BIP nächstes Jahr? Das ist unmöglich. Standard & Poor's hat bereits gewarnt, sie werden die japanischen Bonds herabstufen. Es geht schon los.

Die BIZ kann aber auch keine wirkliche Lösung anbieten.

Die Karre ist so im Dreck, egal was die Staaten machen, es ist falsch. Wenn sie weiter diese Verschuldung betreiben und sogar noch ausweiten, um alle Löcher zu stopfen und Versprechungen zu erfüllen, dann wird eine Inflation oder Hyperinflation nicht zu vermeiden sein. Das Geld ist nichts mehr wert, alle Ersparnisse und Altersrücklagen verschwinden, die Menschen werden verarmen.

Wenn sie umgekehrt extreme Sparmassnahmen einführen und die Zinsen erhöhen, dann wird es keine Erholung geben und die Wirtschaftskrise geht in die nächste Runde, mit noch mehr Arbeitslosigkeit, Streichung der ganzen staatlichen Versorgung, jeder muss für sich schauen, die totale Armut. Es kommt aufs selbe raus.

Also, was machen die Politiker in dieser Situation? Sie stecken den Kopf in den Sand und meinen mit Nichtstun oder nur mit einer jeweiligen Feuerwehrübung, wie gestern, in dem sie Griechenland mit 30 bzw. 45 Milliarden Euro „retten“, wird das Problem einfach verschwinden. Nur, Tatsache ist, nichts ist gerettet, kein Problem ist gelöst, alles ist nur in die Zukunft verschoben worden und der Ballon der Verschuldung wird immer grösser ... bis er platzt. Je mehr es sich aufbläht, je grösser ist der Knall!

Als Reaktion auf die EU-Hilfsaktion ziehen sich die Banken aus Griechenland zurück, denn dadurch ist jetzt offiziell bestätigt, das Land ist bankrott ... ja ist doch klar, wenn sie diese Hilfe benötigen.

Angesichts der Verunsicherung über die finanzielle Stabilität Griechenlands gehen europäische Banken auf Nummer sicher. Einige Häuser haben begonnen, ihre Kreditlinien für griechische Institute zurückzufahren. Die Situation der griechischen Banken in den kommenden Tagen wird sich noch verschlechtern. Dies gilt trotz des nun fest vereinbarten Hilfsprogramms der Euro-Länder für den Notfall.

Die BIZ hat heute die Liste der Gläubigerbanken Griechenlands veröffentlicht. Französische Institute stehen an erster Stelle, mit 76 Milliarden Dollar, dann die Schweizer Banken mit 64 Milliarden und die Deutschen mit 43 Milliarden. Die Banken reduzieren ihren Bestand an griechischen Staatsanleihen und begrenzen ihre Geschäftsbeziehungen mit Instituten des Landes. Es ist also nichts gelöst, es wird nur schlimmer. Jetzt dreht man Griechenland erst recht den Geldhahn zu.

Und was ist mit den anderen totkranken Patienten in der Eurozone? Wird man denen auch jeweils doppelstellige Milliarden nachschmeissen? Wo soll das Geld denn herkommen, wenn ja die Geberländer auch bis über beide Ohren verschuldet sind?

Die Regierungen, Verantwortlichen der Zentralbanken und Finanzministerien haben keine Ahnung was sie tun sollen, laufen wie kopflose Hühner durch die Gegend, haben keinen Plan oder Strategie, sind am Ende. Oder täuschen wir uns und es läuft da was im Hintergrund?

Es verdichten sich immer mehr die Gerüchte, es ist eine Währungsreform geplant. Wie wollen sie sonst aus der ausweglosen Situation rauskommen? Einfach aussitzen und warten? Reset-Knopf drücken ist die eine Möglichkeit. Alle Schulden und damit das ganze Geld, alles was auf Papier steht, ausradieren und von vorne anfangen. Oder Krieg ist die andere. Rechnet mit einem iranischen Pass, der rein zufällig neben dem Ort des nächsten selbstinszenierten Terroranschlags gefunden wird.

Es muss doch jedem klar sein, dass die sogenannte Wohlstandsgesellschaft der letzten 60 Jahre und die ganzen sozialen Errungenschaften, plus zukünftigen Rentenansprüche, nur auf Schulden aufgebaut sind, die irgendwann zurückbezahlt werden müssen. Aber da das nicht geht, sie nie und nimmer getilgt werden können, kommt die grosse Ernüchterung, in dem der Gürtel verdammt eng in Zukunft geschnallt werden muss.

Wir haben alle völlig über unsere Verhältnisse gelebt und Politiker gewählt die uns alles versprochen haben, im vollem Wissen es ist nicht bezahlbar. Die Parteien und Politiker die am meisten gelogen haben, wurden an die Regierung gelassen. Die welche gewarnt und ehrlich waren, hat man abgestraft. Auf dieser Welt gibt es aber nichts gratis, alles hat seinen Preis und die Rechnung muss bezahlt werden, so der so.

Schall und Rauch Artikel
Original Dokument BIZ (englisch)


Hedge-Fonds nehmen Euro ins Visier (Handelsblatt)


Gleich mehrere große Hedge-Fonds wollen offenbar Wetten gegen den Euro abschließen. Das Kalkül: Der Euro fällt auf Parität zum Dollar - für Fonds-Manager die Gelegenheit, noch einmal richtig Kasse zu machen. Parallelen zur US-Finanzkrise drängen sich auf.
mm/ret/HB NEW YORK. Die Szenerie könnte auch aus einem Hollywood-Streifen stammen: In einem privaten Stadthaus im exklusiven New Yorker Stadtteil Manhattan treffen sich zu abendlicher Stunde mehrere Star-Manager der Hedge-Fonds-Branche zu einem Abendessen. Nicht offiziell versteht sich, exklusiver Kreis, auf Einladung einer Investment Bank, wie das Wall Street Journal berichtet (WSJ). SAC Capital, Advisors LP, Soros Fund Management LLC - das Who is who unter den Hedge-Fonds ist versammelt.
Der erlauchte Kreis von "Titans" hat sich zur Ideeschmiede versammelt. Einziges Gesprächsthema: der Euro, oder besser gesagt, dessen Fall. Denn wie das WSJ aus gut informierten Kreisen erfahren hat, herrschte bei einigen Teilnehmern in einem Punkt Einigkeit: Der Euro wird auf Dollar-Parität fallen. Tatsächlich hat der Euro seit November mehr als zehn Prozent verloren, nachdem sich die Schuldenkrise in Griechenland verschlimmerte (…)
(…) Seit Wochen laufen die Wetten gegen den Euro. "Der Gemeinschaftswährung bläst ein heftiger Gegenwind ins Gesicht", sagt Volkswirt Lothar Heßler von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Spekulationen pro oder contra die führenden Weltwährungen, wie sie jetzt gegen den Euro geführt werden, laufen vor allem über die Terminmärkte. Diese Transaktionen werden mit synthetischen Finanzprodukten - also Derivaten - durchgeführt und finden vor allem im Interbankenhandel, zunehmend aber auch an organisierten Terminbörsen wie der Chicago Mercantile Exchange (CME) statt. Spekulanten können hier mit geringem Einsatz ein großes Rad drehen, weil sie bei Swaps, Forwards, Optionen und Futures nur einen Teil des dem Geschäft zugrunde liegenden Nominalwertes einsetzen müssen.
(…) Logische Konsequenz für die Hedge-Fonds-Manager: "Das ist eine Gelegenheit mit wenig Einsatz eine Menge Geld zu machen", zitiert das WSJ Hans Hufschmid, ehemals Top-Manager beim Investmenthaus Salomon Brothes, heute GlobeOp Financial Services SA, was ungefähr einen Aufruf zu Wetten gegen den Euro gleichkommt.


Original Artikel Handelsblatt

Quellen: Handelsblatt online, Schall und Rauch, Focus Money, BIZ (Bank für internationalen Zahlungsausgleich), Bund der Steuerzahler, Institut der Deutschen Wirtschaft.

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