Net News Express

Montag, 31. Mai 2010

Was uns wirklich fehlt!

Was ist hier eigentlich los?! Was fehlt unserer Wirtschaft wirklich?
Wir haben ein tolles Land mit einer Infrastruktur in die ein Bildungs-, Rettungs-, Versorgungs-, Sozial- und Rentensystem integriert ist. Um dieses System beneiden uns die meisten Länder dieser Welt, inklusive der USA. Es existieren ultramoderne Produktionsstätten. Ein Heer von qualifizierten und erfahrenen Facharbeitern und jungen Ingenieuren steht zur Verfügung, von denen aber nur wenige eine echte Chance bekommen. Diese jungen Leute entsprechen halt nur nicht ganz der gängigen Norm, sie sind unkonventionell weil sie nach einer Veränderung suchen, keine willenlosen Zombies sind und nicht dem schleimigen allgemeinen Schubladenaussehen entsprechen. „Oh schrecklich, der hat ja ein Tatoo und lange Haare!“ Oder, der Bewerber erdreistet sich in der Gehaltsvorstellung einen anständigen Lohn anzugeben. Wo man doch in Rumänien oder anderen Ländern sogar Wissenschaftler (oder einen Politiker) für ein Trinkgeld bekommen kann…! Diese Einstellung hat dazu geführt, dass bei uns immer mehr hoch qualifizierte Fachkräfte Arbeitslos sind, in Leiharbeitsfirmen ihr Dasein fristen, weit unter Ihrem Niveau arbeiten oder gar auswandern. Genau das ist einer der Hauptgründe warum die Kaufkraft des Mittelstandes hierzulande immer weiter zurückgegangen ist. Ich kann nicht auf breiter Front die Löhne und Einkommen der Menschen senken, Arbeitplätze ins Ausland verlagern und dann auf steigenden Inlandkonsum hoffen. Die folge daraus, dass sich der deutsche Verbraucher in Deutschland gefertigte Güter und Dienstleistungen kaum noch leisten kann, ist eine stärkere Exportorientierung unserer Wirtschaft. Aber welcher Qualitätsbewusste internationale Verbraucher ist daran interessiert ein Produkt zu kaufen auf dem zwar „Made in Germany“ steht, es aber in China oder Mexico gebaut ist? NIEMAND! Geiz ist nämlich nicht geil, zumindest dann nicht wenn er auf anderer Leute Kosten praktiziert wird! Noch ein Problem ist die Unterstützung von Innovation in unserem Lande. Es wird versäumt revolutionäre Ideen deutscher Wissenschaftler allein für die deutsche Industrie mit Patenten zu sichern. Hier ein paar Beispiele:

Karlheinz Brandenburg, der dass MP 3 Verfahren am Frauenhofer Institut entwickelt hat, wurde zwar mit dem deutschen Zukunftspreis geehrt, aber die Patente zum MP 3 Format halten merkwürdiger Weise der französische Multikonzern Thompson und die internationalen ISO/IEC Norm Institute. Noch ein Beispiel für schlechte Vermarktung deutscher Ideen ist die Holodisc, (500-1000 GB Speicher Disc) die 2006 von der TU Berlin entwickelt wurde. Diese Technologie wurde Jahre lang vom Global-Player Philips unterdrückt, Philips und Sony sahen in der Holodisc-Technologie eine Gefahr für ihr DVD/Blueray Kerngeschäft, da beide Unternehmen Weltmarktführer in diesem Segment waren und sind. Im Jahre 2009 beanspruchte plötzlich der amerikanische Großkonzern General Electric diese Technik für sich, behauptete diese erfunden zu haben und sicherte sich daraufhin die Rechte daran. Diese Liste ließe sich noch um den Transrapid und hunderte anderer deutscher Hightec Erfindungen erweitern. Die deutsche Industrie hat meiner Meinung nach (bis auf den unheiligen Finanz- und Rüstungssektor) entweder „keine Eier“ oder ist bis ins letzte Detail unterwandert.

Warum konzentrieren wir uns nicht auf uns selbst und das was wir können?! Warum fördern wir nicht unsere Schulen, Wissenschaft und Technik, anstatt dort alle Investitionen zurückzuschrauben?! Warum zahlen wir hier keine anständigen Löhne für anständige Arbeit, ganz egal ob in Korea oder China ein Arbeiter deutsche Technologie für eine Hand voll Reis zusammenschustern könnte?! Unsere Technik wird dort doch sowieso kopiert und nach Feierabend an den meistbietenden versteigert! Statt dessen werden aberwitzige Milliardensummen mit inflationsfördernden Praktiken bereitgestellt, um angeblich andere Länder zu retten. Die Wahrheit ist, dass mit diesen Geldern auch wieder Banken unterstützt werden, die in diesen maroden Ländern Hochrisikoverzinsteste Toxische Staatsanleihen gekauft haben. Diese großkotzigen „Bankster“ haben schon lange aufgehört in produzierende Realindustrie zu investieren, diese Leute investieren nur in irrwitzige Finanzzaubereien wie Derivate, Leerverkäufe oder Hochrisikoanleihen die enorme Gewinne und hohe Zinszahlungen versprechen, anderen schaden und wenn man sich verspekuliert, zahlt der Steuerzahler die Zeche! Eine todsichere Sache! Wie viel Kohle kriegen unsere Politiker eigentlich für diesen Verrat an uns?! Wenn die bereitgestellten 750 Milliarden des Euro-Rettungsfallschirms wirklich der griechischen Bevölkerung oder der realen spanischen und italienischen Industrie zur Verfügung gestellt worden wären, hätte ich mich mit Kritik sicherlich etwas zurück gehalten! Aber diese Summen fließen, wie oben bereits beschrieben, direkt an die Gläubigerbanken der Pleitestaaten! Ergo ist alles wie gehabt, also wie beim ersten großen Banken-Bailout schomal geschehen. Es geht auch diesmal nur wieder um die Umverteilung des Geldes von hart arbeitenden Menschen an leistungslose Schnorrer in Nadelstreifen. Warum haben die Banken (allen voran die Deutsche Bank, Commerzbank und Hypo Real usw.) uns nach Ihrer Rettung nicht ein paar Nullen von unseren staatlichen Schuldenbergen weg gestrichen?
Ganz einfach! Keine Schuldenberge, keine Geldschöpfung, keine Zinsen, keine Erpressung! Banken entledigen sich deshalb immer sehr schnell Ihrer Schulden, versuchen aber bei Ihren Schuldnern immer das Gegenteil zu erreichen! Warum nur? Dazu folgender Link zum Lehrmaterial der Deutschen Bundesbank über unser Schuldgeldsystem:

Bundesbank (Bildung über Geld)

Es geht auch anders! Wenn wir wieder anfangen Qualität statt Quantität zu erzeugen!
Entsprechende Löhne bezahlen, sodass inländische Produkte und Dienstleistungen auch wieder für Inländer bezahlbar werden, so ginge es uns allen, vom Intellektuellen bis zum Handwerksmeister besser. Die Sozialkosten des Staates würden im selben Maße schwinden wie die Arbeitslosigkeit, und die Steuereinnahmen würden genau entgegengesetzt dazu steigen! In meiner Kindheit war es jedenfalls noch möglich einen Handwerker zu bestellen wenn es Not tat. Warum sollte das nicht wieder funktionieren können? Heute kenne ich keinen aus meinem Bekanntenkreis der sich beispielsweise bei einer Wohnungsrenovierung, einen Malerbetrieb kommen lassen könnte. Jeder macht so etwas im „Do it your self“ Verfahren selbst, oder bezahlt jemanden schwarz, weil er kein Geld mehr für die seriöse Fremderledigung solcher Dinge hat!!! Was glaubt Ihr denn warum es so viele Baumärkte gibt. :o)

Wer verbietet uns denn in Deutschland wieder Autos zu bauen die mehr als 500000 km Fahrleistung haben und mit wenigen Handgriffen zu reparieren sind? (Gute Technik muss nicht kompliziert sein, fragt mal die Schweizer) Es wird sich dann schon rumsprechen das die langlebigsten und besten Waren aus Deutschland kommen, dann werden andere Nationen schon unsere Produkte kaufen. Trotz einer harten D-Mark wären deutsche Prudukte dann absatzfähig, ganz einfach weil sie das Besten wären! Mit einer harten Währung können wir auch sehr gut das einzige einkaufen was uns wirklich in Deutschland fehlt, nämlich Rohstoffe!!! Lasst uns einfach zurückkehren zur Sozialen Marktwirtschaft und den Kapitalsozialismus und Raubtierkapitalismus abstreifen! Lasst uns dahin zurückkehren wo noch das Beste Produkt gesiegt hat und nicht das Billigste!
Dahin wo jeder, auch Banken, seine erwirtschafteten Verluste selber tragen musste! Dahin wo das Grundgesetz noch die Bürger schützte! Einfach dahin wo Qualität noch gleich „Made in Germany“ war!!!

Lieben Gruß

Euer Micha

Freitag, 21. Mai 2010

Meinungen geknebelt, Wahrheiten vernebelt!

Grundgesetz Art 5: Jeder hat das Recht, auf freie Meinungsäußerung, solange er die Ehre Dritter nicht verletzt. Eine Zensur findet nicht statt.

So sollte es eigentlich sein, aber die Realität sieht anders aus!
Ich fange mal mit einer kleinen Geschichte an die mir selbst so geschehen ist.

Es wart in der Zeit vor der Bundestagswahl 2009, als ich an meinem Gastronomenwochenende, (Montag + Dienstag) nach getaner Arbeit an unserem Haus, das Essen für die Familie bereitete. Während ich aufmerksam meine Steaks gebraten habe, kam auf einem nicht näher benannten Radiosender, eine Ankündigung zu einer „politischen Sendung“ mit Namen „Kanzler-Check“. Während dieser Vorschau wurden alle Zuhörer dazu eingeladen auf der Homepage des Senders Fragen zu posten, diese Fragen sollten dann den beiden Wahlkontrahenten Steinmeier und Merkel gestellt werden. Das fand ich nun sehr interessant, deshalb setzte ich mich nach dem Essen an meinen PC, registrierte mich kurz und formulierte dann folgende Fragen aus:

1.Wie gedenken Sie die ausufernde Staatsverschuldung, von etwa 1,6 Billionen Euro in den Griff zu bekommen?

2.Ist es nicht einfacher, wenn die Karre so tief in den Dreck gefahren ist, sich durch Hyperinflation, anstatt durch restriktive Einsparungen und Steuererhöhungen zu entschulden?

3.Bei wem ist die Bundesrepublik Deutschland eigentlich so hoch verschuldet?

Nach dem ich meine Fragen ausformuliert hatte, stellte ich bei der Durchsicht der anderen Posts ein sehr hohes Maß an kritischen Fragen (ca. 50%) fest. Nach 3 Tagen bekam Ich einen Anruf vom Sender. In diesem Anruf wurde ich von einem Herren, ich nenne ihn mal „Josef Penner“, (Der Name ist leicht abgewandelt) für meine Fragen sehr gelobt und er versprach mich in den nächsten Stunden erneut anzurufen, um ein Radiointerview mit meinen Fragen an die Kanzlerkandidaten vorzubereiten. Ich freute mich sehr und wie versprochen wurde unser Radiointerview nach einem erneutem Anruf aufgezeichnet.
Die Ausstrahlung des Radiointerviews sollte dann am nächsten Montag und Dienstag geschehen. (Montag um 14:00 Steinmeier und Dienstag um 15:00 Merkel)
Natürlich schaltete ich das Radio an beiden Tagen ein und zu meiner Überraschung wurde keine meiner Fragen gestellt. Nun gut….es hätten auch jede Menge andere gute Fragen gestellt werden können, aaaaber was glaubt Ihr was für Fragen gestellt wurden?!
Hier eine kleine Kostprobe: „Hallo liebe Frau Merkel, werden sie bei der Klimakonferenz in Kopenhagen auch so ein tolles Kleid tragen wie auf den CDU Wahlplakaten?“
Oder: „Wie gedenken Sie den Webkonflikt zwischen Urhebern und Usern zu handhaben Herr Steinmeier?“ Oder: „Sammy De Luxe“ ist Nichtwähler, was denken Sie über die Botschaft die davon für das junge Publikum von „Scheißgleis“ ausgeht?“ (Name des Senders natürlich abgewandelt ;o) Nicht eine kritische Frage zu den Staatsschulden oder zum Afghanistan Einsatz, obwohl ich vorher auf der HP sehr viele systemkritische Posts schweren Kalibers gelesen habe. Volles Programm Schwafeltafel!!!! Denkt Ihr das ist ein Zufall?! Ich nicht!!!
In unserer tollen Republik geschieht so etwas am laufenden Band!


1. Beispielfall:

Zum Beispiel wurden in einer geplanten NDR Doku mit dem Titel „Religion aus dem Untergrund“ einige Bewegungen aufgeführt, die sich mit Inkanation, Selbstfindung, Körperkult, Biofood und Gothik-Themen befassten. Darauf hin meldete sich plötzlich eine „christliche“ Organisation mit Namen „Pro Veritate“.
(was soviel heißt wie Standpunkt) beim NDR. Wie dieser ultrakatholische „Scheinwerfer“ übrigens an den, noch nicht ausgestrahlten Inhalt dieser geplanten Fernsehsendung kommen konnte ist unklar. Diese Vereinigung forderte ein Ausstrahlungsverbot dieser, wie sie sagten „Schwarzen Messe" in der Sendung. Das Ganze landete mit Forderung der Absetzung sogar vor dem internationalen Gerichtshof, unterstützt von mehreren rechtskatholischen Orden und Vereinen. Obwohl der Programmdirektor Herr Schwarzkopf ausdrücklich unabhängig ist und mit dem Bericht keinerlei Menschen in Ihrer Ehre verletzt oder gar verleugnet wurden, beugte sich der NDR, ohne Urteil, dem katholischen Diktat!

Quelle: Bericht der Zeit "Um der Wahrheit willen"

Beispiel Nummer 2:

Im Internet wird zensiert bis der Arzt kommt und Deutschland ist bei
den „Demokratien“ hinter Brasilien in diesem „Sport“ sogar „Vizeweltmeister“!
Unglaublich!!! Es geht laut „Google“ um Löschung von Inhalten, Schutz von Urhebererrechten, Sperrung von Bloggern und Videos mit kriminellem Inhalt und um die Bekämpfung von Rechtsverstößen oder Kinderpornos. Merkwürdig ist bei der ganzen Sache nur, warum man über Hintertürchen, oder auch ganz direkt, völlig harmlose Nachrichtenseiten wie „mm-news“ sowie Systemkritische Blogs ohne Rechtsgrundlage oder auch nur ohne einen Verdacht, willkürlich gesperrt hat. Nach kurzer Zeit und heftigem Widerstand der Betreiber mussten die Seiten allerdings wieder freigegeben werden. Beispielsweise war der offizielle Sperrgrund von „mm-news“ eine von der Seite ausgehende Virengefahr, obwohl mehrere renommierte Firmen dieser Seite Virenfreiheit bescheinigten. Es gibt regelrechte „Wunschlisten“ der BRD Organe, auf denen Reihenweise unangenehme Blogger, Videos und Alternative Nachrichten Seiten aufgeführt sind, so eine Liste liegt auch Google und You Tube vor. Es wird dort von den Unternehmen grundlos Sperrung, Isolation vom legalen Internetinhalten sowie Ausschluss aus der Suchmaschinenmatrix verlangt.

Quelle: MM-News "Sperrung von MM-News unter Vorwand"


Nächstes grobes Zensurbeispiel ist ein unbedingt sehenswerter Beitrag der Sendung „Panorama“ mit dem Titel „Wem gehört Deutschland“, dort wurde bereits 2002 Deutschlands Schuldenlast, seine Verschuldungspraktiken und Deutschlands Gläubiger offen gelegt. Schonungslos wird dort mit der Fiskalpolitik der letzten Jahrzehnte abgerechnet. Nach der Ausstrahlung des Beitrages in der ARD wurde der Film beschlagnahmt und alle Mitwirkenden dieses Beitrages verloren Ihre Jobs!!! Bitte seht Euch den Film unter dem dazugehörigen Link an!!! Extrem ehrlicher und guter Journalismus, der allerdings streng bestraft wurde!!!

Beschlagnahmtes Panorama Video

Wegen solcher Beispiele gibt es kaum noch investigative Journalisten.
Ingolfur Sigfusson, Redakteur beim isländischen Fernsehen, ist ebenfalls einer
der wenigen anständigen Journalisten, bei dem ein deftiger Skandal noch einen erhöhten Puls und ein glänzen in den Augen auslösen kann. Mitten in der Nacht spielte ihm ein Informant
per E-Mail wichtige Fakten der Isländischen Bankenkrise zu. Diesen authentischen Informationen nach, wurde die Krise der Kaupthing-Bank und dessen Fall, der ganz Island an den Rand des Staatsbankrotts brache, nicht von ausländischen Spekulanten hervorgerufen, sondern durch namenhafte Isländische Geschäftsleute. Fieberhaft begann Sigfusson einen Enthüllungsbericht zu erarbeiten. Er fand bei der Recherche anscheinend Namen heraus die niemand wissen durfte. Fünf Minuten bevor dieser Bericht zur besten TV Zeit vom isländischen Fernsehen ausgestrahlt werden sollte, wurde via Eilbeschluss eine Ausstrahlung,
dieses Berichts untersagt. Die Bankenaufsicht wollte die Anonymität der Geschäftsleute (Täter) schützen, so hieß es. Doch ein richtiger Journalist lässt sich nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen! Ingolfur Sigfusson und seine Kollegen durften den Bericht zwar nicht senden, aber sie ließen die brisanten Infos einer Internetplattform zukommen, dessen Adresse minutenlang über Alle TV Geräte Islands flimmerte: WWW.WIKILEAGS.ORG.
Durch diese tolle und mutige Aktion wurden die Isländer aufgerüttelt. Es gab einen Untersuchungsausschuss und landesweite Protestaktionen. Die freie isländische Presse hatte sich der Zensur widersetzt und gesiegt!

Quelle: Tagesspiegel Bericht zur Kaupthing-Bank

Genau dass sollten wir alle tun! Wenn etwas stinkt, dann muss es auch beim Namen genannt werden! Ziviler ungehorsam wo immer er angebracht ist, steht auf wenn Euch jemand unrecht tut, nehmt es nicht stillschweigend hin! Verteidigt Eure Rechte und wenn möglich auch die Rechte derer die es nicht können: „Denn jede Reise, egal wie groß sie sein mag, beginnt mit dem ersten Schritt!!!“

Liebe Grüße

Euer

Micha

Dienstag, 11. Mai 2010

Rette sich wer kann!



Verdammt...mir fehlen die Worte!
Wie verzweifelt muss das ganze System sein, wenn
Zweckgesellschaften gegründet werden die Staatsanleihen emittieren, um noch weiter Geld aufzunehmen zu können. Aus dieser, ich möchte sie mal "Auffanggesellschaft" nennen, werden strauchelnde Euroländer gestützt. Das hört sich für mich nach ner Insolvenzabwicklung an, in der die "Arbeiter" in einem subventionierten "Auffanglager" landen, bevor sie in die Arbeitslosigkeit entlassen werden. Die EZB bezahlt "cash" Schrottpapiere mit selbst gedrucktem Geld. Und so etwas soll die Inflation nicht anheizen?
Das sehen richtige Experten wie Bundesbankchef Axel Weber aber anders. Auch er fürchtet um die Stabilität des Euro und er muss es wissen. Immerhin ist Axel Weber seit 2004 Chef der Deutschen Bundesbank und wurde vom "Eisernen Hans" nicht ohne Grund dort installiert. Was mir aber noch mehr Sorgen bereitet ist, dass sogar das Bundesverfassungsgericht eine schlüssige Klage von fünf Wissenschaftlern abgelehnt hat, die genauso denken wie Axel Weber. Bereits 1998 hatten Nölling, Schachtschneider und Ihre Kollegen im Maastrichtprozess, genau vor diesem Risiko des Euros gewant und sind dort in diesem Punkt gescheitert. Jetzt mussten sie die zweite schlappe vor Gericht einstecken, obwohl jetzt ganz klar Artikel 125 des Lissabonner Vertrages (wie damals vorhergesagt) gebrochen wurde. No Bailout! (Keine Hilfe aus deutschen oder anderen EU-Länder Kassen für Euroländer die Zahlungsunfähig werden.) Deutschland trägt die Hauptlast dieser ganzen Farce und setzt damit die Zukunft, Ersparnisse und Renten seines Volkes auf´s Spiel.
Dieser Auffassung der fünf Wissenschaftler (Ökonomen: Nölling, Hankel und Starbatty. Staatsrechtler: Schachtschneider Manager: Spethmann) wollte das Verfassungsgericht wieder einmal nicht folgen.

Der Eurokurs des BVG sollte uns zu denken geben, ist das Bundesverfassungsgericht doch ehr für seine konservative und stabilitätsbezogene Haltung bekannt, so scheint es auf dem "Euroauge" blind zu sein. (Bei Geld hört wahrscheinlich die Verfassungsliebe auf)Was geschieht mit unserem Land, wenn selbst zwingende Beweise für den Bruch des geltenden Rechts nicht mehr als relevant angesehen werden.
Ich denke wir, die an das Recht einer Altersversorgung und sicherer Spareinlagen glaubten, haben verloren! Rette sich wer kann!
Anschließend ein interessantes Interview mit Prof. Wilhelm Nölling:


"Wir werden regelrecht hinters Licht geführt"


Der Wirtschaftswissenschaftler Wilhelm Nölling hat gegen die Griechenland-Hilfe vor dem Verfassungsgericht Klage eingereicht, da sie gegen den Maastrichter Vertrag verstoße. Finanzminister Schäubles Darstellung, die Hilfe sei freiwillig und daher erlaubt, werde Deutschland in einen Abgrund stürzen. Im Interview mit tagesschau.de erklärt Nölling die Gründe für die Klage, die von den drei Ökonomen Nölling, Hankel und Starbatty, dem Staatsrechtler Schachtschneider und dem Manager Spethmann eingereicht wird.

tagesschau.de: Wenn Sie Ihre Klageschrift für Nicht-Juristen formulieren müssten - was würde drin stehen?

Prof. Wilhelm Nölling: Wir wollen vom Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung darüber, ob der Bruch des Maastrichter Vertrages folgenlos bleibt, also der Bruch aller Zusagen an das deutsche Volk über die Konsequenzen der Währungsunion. Erstens darf man anderen Ländern nicht helfen, die in der Klemme stecken. Zweitens ist die Europäische Zentralbank dabei, ihren Auftrag nicht mehr ernst zu nehmen, die Stabilität der Währungszone aufrecht zu erhalten. Wir möchten, dass sich das Bundesverfassungsgericht als Hüter der Währung dieses Landes damit befasst und eine Meinung dazu abgibt. Und nicht einfach sagt, es habe keine Verantwortung.
"Wir werden hinters Licht geführt"

tagesschau.de: Dreh- und Angelpunkt ist die so genannte Bail-Out-Klausel, nach der ein Euro-Land nicht verpflichtet ist, einem anderen Euro-Land zu helfen. Jetzt sagt aber Bundesfinanzminister Schäuble: Freiwillige Hilfen sind erlaubt.

Nölling: Wir werden hier regelrecht hinters Licht geführt, weil Herr Schäuble sich nicht vorstellen kann, wie es weiter gehen soll. Die Zusage an Deutschland, dass Deutschland niemals für die Schulden anderer Länder aufkommen müssen und dürfen wird, war die zentrale Aussage und Forderung des Maastrichter Vertrages. Diese Zusage hat Verfassungsrang. Herr Schäuble muss nun eine Konstruktion finden, weil er helfen will.

Ich mag nicht pathetisch sprechen, aber: Herr Schäuble führt mit dieser Argumentation Deutschland in den Abgrund. Es wird damit sanktioniert werden, einem Land in der Währungsunion zu helfen, dem nicht zu helfen ist. Wenn man hier anfängt zu finanzieren und deutsche Steuerzahler und ganz Europa mit einschließt - das wird Griechenland nicht retten. Wenn sich die weiteren Befürchtungen bestätigen, dann wird man immer noch mehr Geld brauchen, um andere Staaten zu finanzieren. Immer wieder mit der Begründung von Herrn Schäuble: Freiwillig dürfen wir ja. Mit dieser Argumentation kann ich mich nicht einverstanden erklären.
Zur Person:
Wirtschaftswissenschaftler Wilhelm Nölling (Foto: picture-alliance / ZB)
Wilhelm Nölling ist als Lehrbeauftragter im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hamburg tätig. Der Diplom-Volkswirtschaftler war u.a. Hamburger Finanzsenator und saß für die SPD im Bundestag.

"Alle unsere Befürchtungen sind eingetreten"

tagesschau.de: Die obersten deutschen Richter lassen sich nicht gern unter Druck setzen, schon gar nicht unter Zeitdruck. Wenn aber eine in Ihrem Sinne positive Entscheidung Sinn machen soll, dann muss sie zeitnah erfolgen. Ist das überhaupt möglich?

Nölling: Wir gehen ja deshalb nach Karlsruhe, um überhaupt noch eine Möglichkeit zu haben einzuwirken. Was sich wahrscheinlich abspielen wird, ist, dass der Herr Bundespräsident so schnell wie möglich unterschreibt. Damit fertigt er dann ein Gesetz aus, das nach meinem Eindruck Bedeutung für die Existenzsicherung Deutschlands hat wie kein Gesetz vorher. Wir meinen, dass der Bundespräsident sich Zeit nehmen muss, um zu prüfen, ob das Gesetz, das er unterschreibt, verfassungsgemäß ist oder nicht. Er hat in früheren Vorgängen oft Wochen und Monate lang gewartet, bis er unterschrieben hat. Aus unserer Sicht darf er nicht einfach unterschreiben und sagen: Das Gesetz ist verfassungsgemäß. Aus unserer Sicht ist das Gesetz schon deshalb nicht verfassungsgemäß, weil sich eben das Bundesverfassungsgericht damit beschäftigt.
"Nehmt uns bitte ernst!"

tagesschau.de: 1998 sind Sie an gleicher Stelle beim Bundesverfassungsgericht gescheitert, als Sie gegen den Euro geklagt haben. Warum sollten Sie dieses Mal Erfolg haben?

Nölling: Wir sind der Meinung, dass unsere Befürchtungen alle eingetreten sind. Man hätte damals den Maastrichter Vertrag nicht akzeptieren dürfen für Deutschland. Dessen waren wir uns sicher. In unserer Klageschrift begründen wir ausführlich, dass wir jetzt sicher sind, dass dieser aktuelle Dammbruch eine Flut von wirtschaftlich negativen Entwicklungen in Europa auslösen wird. Wir warnen also erneut: Nehmt uns bitte ernst! Was hier in Gang gebracht wird, wird Europa zerstören, wenn jetzt einem Land, dem wirtschaftlich nicht zu helfen ist, geholfen wird, mit unseren Steuergeldern, den Steuergeldern Europas.

Ich habe noch niemals, solange ich wirtschaftliche Probleme analysiert habe, wo auch immer in der Welt, den Eindruck gehabt, dass die Probleme nicht lösbar sind. Jetzt sind wir in Europa an einem Punkt, wo ich sage: Wir sind in einer Sackgasse, wir sind in einer Zwickmühle, aus der wir nicht heraus kommen. Die Probleme sind so ineinander verhakt, dass man noch nicht einmal denkt, was man denken müsste. Ich bin einfach sprachlos. Alle meine Vorschläge eines Auswegs - Griechenland ausschließen, eine Hartwährungsunion zwischen Deutschland und Frankreich zu bilden - sind politisch in der notwendigen Zeit und mit der notwendigen Zustimmung nicht hinzukriegen.
"Es wird nicht funktionieren"

tagesschau.de: Sie sind und waren gegen den Euro. Warum ist der Euro Ihrer Meinung nach nicht nur keine Erfolgsgeschichte sondern der größte Irrtum der Währungsgeschichte?

Nölling: Wir haben eine Schönwetterperiode gehabt. Wir haben nicht gewusst, wie schlecht, reformunwillig und rückständig Griechenland ist. Wir erleben, dass es nur eines Landes mit 2,5 Prozent Wirtschaftspotenzial in Europa bedarf, um die Rettungskapazitäten auszureizen. Wie können wir den Steuerzahlern zumuten, dass sie für ein Land Hunderte von Milliarden aufbringen müssen, das überhaupt nicht daran denkt einzusehen, in welcher schwierigen Lage es ist? Und das auch nicht einsieht, dass man mit Streiks und Verweigerungshaltung und mit ungeheuren Kapitalabflüssen diesem Land nicht helfen kann. Ich kann nur allen sagen, die die Verantwortung dafür übernehmen: Meine Güte, überlegt euch das. Es wird nicht funktionieren.

tagesschau.de: Können Sie der griechischen Tragödie auch irgendeine frohe Botschaft abgewinnen?

Nölling: Nein. Der Finanzminister sagt, das sei auch eine Chance. Es ist eine Chance zum Verrücktwerden, zum Verzweifeln. Das ist dummes Zeug, dass das eine Chance sein soll. Worin liegt die Chance, wenn Griechenland kaputt ist in seinen Gesamtstrukturen? Wie können wir glauben, dass die Erhöhung der öffentlichen Schulden in Deutschland um nach oben offene Milliardenbeträge jedes Jahr Europa und die Euro-Zone rettet? Das ist völlig illusorisch.

Quellen:


Verfassunggericht lehnt Klage ab (Tagesschau)


Rettungspaket für den Euro (Wiwo)


Person: Axel Weber (Wiki)



EZB Rat Kritik Inflationsgefahr


Interview eines Klägers vorm BVG Nölling. (Tagesschau)

Inflation kommt spät, aber gewaltig (Wirtschaftswoche)

Freitag, 7. Mai 2010

Wer den Kopf in den Sand steckt bekommt den Hintern versohlt, oder wie sichere ich meinen Wohlstand?!

Lest mal ein Interview mit dem renommierten Finanz- und Rohstoffexperten James Turk zum Thema aktuelle Währungen und Geldsystem! James Turk ist erfolgreicher Absolvent der "George Washington University" für Wirtschaft, Finanzen, Banken und Investment. Als Schwergewicht in der Mammutbank "J.P. Morgan Chase" und als Rohstoff Manager der Vereinigten Arab. Emirate und Abu Dabi hatte er die Möglichkeit, hinter die Kulissen von Politik, Finanz- und Rohstoffmarkt zu blicken. Er ist in den USA ein bekannter und gefragter Fernseh- und Medieninterview Experte und hat sich nach seiner kometenhaften Karriere an die Spitze der Geldssystemkritiker gestellt. Er hat über 2000 Bücher zum Thema Geld und Geldsysteme gelesen und selbst einige, viel beachtete Fachbücher veröffentlicht. Mittlerweile hat er sein beträchtliches Vermögen in Rohstoffe transferiert und rät anderen das selbst zu tun. James Turk lässt sich zur Zeit ein Patent auf seine eigene Edelmetall gedeckte Währung geben und hat bereits dafür über 200 Millionen US Dollar an Investorengelder gesammelt. Er ist ein Mann der seinen Kopf nicht in den Sand steckt und handelt! Ein altes Sprichwort sagt nämlich: "Denn wer seinen Kopf in den Sand steckt bekommt den Hintern versohlt!!!"


Zur Person: James Turk


Der Interview Link mit James Turk


Das Interview:

Wir freuen uns, dass sich James Turk zum nachfolgenden Gespräch mit uns kurzfristig bereit erklärt hat. Unsere Fragen konzentrierten sich hauptsächlich auf die aktuelle Entwicklung um die sich forcierende europäische Schulden- und Refinanzierungskrise. James ist der Ansicht, dass man die PIGS-Länder unbedingt aus der Eurozone ausschließen sollte, um eine Chance zu haben, den Euro zu retten. Denn die Politik sorge erst durch ihre Bailout-Entscheidungen für eine Zerstörung der europäischen Gemeinschaftswährung.

wirtschaftsfacts.de: Hallo James. Ist Griechenland für die nächsten drei Jahre finanziell über den Berg, nachdem die Entscheidung für einen internationalen Bailout, koordiniert durch die EU und den IWF, gefallen ist?

James Turk: Hallo Roman. Nein, Griechenland ist nicht über den Berg und es herrscht sogar einiges an Unsicherheit in Bezug auf diesen Bailout. Ohne die Zustimmung der Parlamente der einzelnen Länder, die an dieser koordinierten Aktion teilnehmen sollen, kann nicht fortgefahren werden und es steht überhaupt noch nicht fest, ob die Zustimmung auf jeweiliger nationaler Ebene erteilt wird.

wirtschaftsfacts.de: Erwarten Sie, dass die griechische Bevölkerung die ihr von der EU und dem IWF auferlegten Ausgabekürzungen hinnehmen wird? Oder steht das Land nicht nur vor dem Ausbruch sozialer Unruhen, sondern eventuell sogar vor einem Bürgerkrieg?

James Turk: Ich bin weder ein politischer Beobachter noch ein Sozialwissenschaftler, also werde ich über keine dieser Fragen spekulieren. Aber nach dem, was alles in den Zeitungen zu lesen steht, sieht die Situation nicht gut aus und wird schlechter. Die sozialen Unruhen wachsen und es ist nicht schwierig zu verstehen, warum. Die Leute wollen mit Recht nicht, dass ihnen irgendein Plan von Außenstehenden aufgezwungen wird. Sie werden sich erinnern, dass Großbritannien und die Niederlande dasselbe im Falle von Island versucht haben. Aber zur Verteidigung der isländischen Regierung muss gesagt werden, dass sie auf den britisch/niederländischen Vorschlag zu einem Volksentscheid aufgerufen hatte. Das Ansinnen des Auslands wurde in diesem abgehaltenen Referendum von der Mehrheit der Bevölkerung entschieden zurück gewiesen. Die sozialen Unruhen in Griechenland illustrieren nur das, was die isländischen Wähler in der Wahlkabine zum Ausdruck bringen konnten.

wirtschaftsfacts.de: Ist die Entscheidung, den Griechen einen finanziellen Bailout zu liefern, nicht einfach eine weitere Einladung an die Märkte, damit zu beginnen, gegen die anderen so genannten PIGS-Staaten zu spekulieren, also gegen Spanien, Portugal oder Irland?

James Turk: Ja. Griechenland ist der Krisenherd und die anderen Länder sind nicht weit hinterher. Und ich sage hier mit Absicht „Länder“, weil ich nicht nur über die PIGS-Staaten spreche. Es gibt zum Beispiel Länder in Osteuropa, die wirtschaftlich schwer zu kämpfen haben. Das generelle Problem von überschuldeten Staaten ist heute weit verbreitet. Großbritannien und die USA können ebenfalls in diese Gruppe mit aufgenommen und als gefährdet angesehen werden. Keiner dieser Staaten weist eine politische Führung oder überhaupt den Willen dazu auf, schwierige Entscheidungen zu treffen, die notwendig sind, um den Steuerkurs des überschuldeten Staatsschiffs herum zu reißen. Die Staaten müssen ihre Ausgaben und Kosten reduzieren und den Gürtel enger schnallen. Oder es könnte passieren, dass sie zahlungsausfällig werden. Der Hauptaspekt ist doch, dass die keynesianischen Strategien des leichten Geldes und einer niemals enden wollenden Kreditvergabe nun zu einem Ende kommen.

wirtschaftsfacts.de: Droht in Spanien bereits eine Refinanzierungskrise? Was könnte die spanische Regierung tun, um eine Situation zu vermeiden, die wir in Griechenland während der letzten Wochen erlebt haben?

James Turk: Spanien ist ein hoffnungsloser Fall, mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 20%. [Anm. Red.: siehe dazu auch Spaniens Banken werden komplett crashen]. Die inoffizielle Arbeitslosenquote soll dagegen schon bei 34% liegen, wie ich gehört habe. Spanien befindet sich in einer wirtschaftlichen Depression mit wenig Aussicht auf Verbesserung in absehbarer Zukunft. Die spanische Regierung muss so handeln, wie jede andere hoch überschuldete Regierung auch – nämlich die Kosten senken, die allgemeinen Ausgaben reduzieren und die Teilnehmer an den freien Märkten ohne irgendwelche Regierungsinterventionen interagieren lassen. Denn sowohl Wohlstand als auch ein höherer Lebensstandard gehen aus von [prosperierenden] freien Märkten, nicht jedoch von der Regierung. Politiker erschaffen keinen Wohlstand; sie verteilen ihn nur um und unterminieren dabei die freien Märkte.

Es gibt zudem einen wichtigen Punkt, der heute allgemein übersehen wird. Die Antwort auf die heutigen Probleme kommt von den freien Märkten, nicht von der Regierung. Aber die Menschen verlassen sich überall so sehr auf das Handeln der Regierungen, dass ihnen in keiner Weise mehr auffällt, dass zu viel Regierung die Ursache unserer heutigen Probleme ist. Um hierfür ein Beispiel zu nennen: Es sind nicht die griechischen Bevölkerungsteile, die außerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten gelebt haben, die die Probleme des Landes verursacht haben. Die Probleme Griechenlands sind ein direktes Resultat aus der Unehrlichkeit und Verschwendungssucht von Politikern, die sich weigern, den Leuten weder reinen Wein einzuschenken über die öffentliche Verschuldungssituation noch korrekte Angaben über wirtschaftlichen Aktivitäten zu publizieren. Wohlstand und steigende Lebensstandards rühren mit Sicherheit nicht her von Schulden. Sondern sie leiten sich ab aus Ersparnissen und harter Arbeit.

wirtschaftsfacts.de: Was würden sie den deutschen Steuerzahlern nach der Entscheidung von Kanzlerin Merkel mitteilen, ihr Geld an einen total bankrotten griechischen Staat zu transferieren, der alle anderen Mitglieder in der Eurozone zudem betrogen hat?

James Turk: Kaufen Sie Gold. Kaufen Sie Silber. Minimieren Sie Ihren gehaltenen Anteil am Euro und eigentlich allen anderen Fiat-Währungen, die durch nichts gedeckt sind, außer durch die Versprechungen der Regierung. In guten Zeiten sind solche Versprechen wenig wert. In verzweifelten Zeiten wie den heutigen sind diese Versprechen überhaupt nichts wert. Leider sind der Deutschen Bundesbank die Hände in großem Umfang gebunden. Sie muss sich nach den Aktivitäten der EU und der EZB ausrichten. Deswegen kann sich heute niemand mehr auf die Bundesbank verlassen. Jeder muss aus diesem Grunde seine eigene Zentralbank sein. Damit meine ich, dass wir uns nicht mehr auf die Zentralbanken verlassen können, um die Kaufkraft unserer Währungen zu bewahren, weshalb jedermann physisches Gold besitzen muss.

wirtschaftsfacts.de: Steht die Entscheidung zu einem Bailout Griechenlands – und die Art seiner Ausführung –im Einklang mit den geltenden Verträgen der EU?

James Turk: Diese Frage liegt außerhalb meines Sachverständnisses, aber so wie ich es verstehe, stehen die Bailouts mit dem Wortlaut des EU-Gesetzes in Konflikt. Aber die Politiker und Banker, die sie ausführen, werden das einfach versuchen zu vertuschen.

wirtschaftsfacts.de: Wenn man den PIGS-Staaten irgendwann mitteilte, dass sie aus der Eurozone austreten müssten, würden Sie dieses Ereignis mit einem Zusammenbruch der Euro-Währung assoziieren?

James Turk: Nein, es würde einen wirtschaftlichen Zusammenbruch der PIGS-Länder zur Folge haben, jedoch nicht des Euros. Wenn man die PIGS zwingen würde, den Euro zu verlassen, wäre das eigentlich gut für den Euro. Aber durch den Vorschlag, den PIGS-Staaten einen Bailout zu liefern, machen die Politiker den Euro kaputt. Die Politik hat eindeutig die falsche Entscheidung getroffen.

wirtschaftsfacts.de: Somit hätten beispielsweise Deutschland, die Benelux-Staaten, Österreich und Finnland immer noch die Möglichkeit, den Euro in ihren Ländern zu nutzen, wenn sie den Rest der Eurozonen-Länder abhängen?

James Turk: Ja, es sollte so sein. Die Währungsunion basierte auf klar festgelegten Regeln. Diese auferlegten Regeln benötigten für ihre Umsetzung Disziplin seitens der Regierungen und Zentralbanken. Griechenland hat diese Regeln gebrochen, also sollte das Land die Konsequenzen daraus auch zu spüren bekommen und zu einem Austritt aus der Eurozone gezwungen werden.

wirtschaftsfacts.de: Es gibt in Europa eine Menge Leute, die sagen, dass die zuletzt erfolgten Herabstufungen von Griechenland, Spanien und Portugal durch die internationalen Ratingagenturen ein direkter Angriff gewesen sei, hinter dem gar die US-Regierung zur Verteidigung ihrer wirtschaftlichen Interessen stehen könnte. Sind Sie auch dieser Meinung? (Der Grund? Weil die USA auf der einen Seite den Euro gern zerstören würden und auf der anderen Seite für den Moment aus dem Krisenfokus heraus wären.)

James Turk: Ich weiß es nicht, ob das stimmt oder nicht. Einige haben gesagt, Deutschland würde sich dieses Ergebnis wünschen, weil ein niedrigerer Außenwert des Euro dabei helfen würde, die Exportindustrien auf der ganzen Welt anzukurbeln. Also würde Deutschland davon profitieren. Zudem ist klar, dass Deutschlands Position in der Eurozone durch den ganzen Tumult gestärkt wird. Ich vermute, Politiker werden ihre Spielchen spielen, um ihre Macht zukünftig zusätzlich zu vergrößern. Leider trägt die allgemeine Bevölkerung die daraus entstehenden Konsequenzen, die größtenteils negativ ausfallen werden. Wenn nicht kurzfristig, dann auf jeden Fall auf lange Sicht gesehen.

wirtschaftsfacts.de: Wir hatten kürzlich das Vergnügen, mit Robert Prechter zu sprechen. Er sagte, man solle damit rechnen, dass der US-Dollar in den nächsten zwei bis drei Jahren stark an Wert gewinnen werde. Die Welt würde vermutlich eine Kreditimplosion erleben, wie es sie bis dato in der Geschichte noch nicht gegeben hat. Dieses Ereignis würde die US-Währung antreiben, weil ein großer Anteil der international explodierenden Schulden in erster Linie in US-Dollars denominiert wäre. Stimmen Sie mit ihm überein?

James Turk: Ich stimme darin überein, dass wir eine Kreditimplosion erleben werden. Genau das passiert ja im Moment in Island, Griechenland und Dubai. Mehr Staaten werden folgen. Aber diese voran schreitende Kreditimplosion wird vor allem Gold in die Höhe treiben. Wenn Länder zahlungsausfällig werden, wird der Dominoeffekt die Leute dazu veranlassen, sämtliche Papierwährungen in Frage zu stellen, somit auch den US-Dollar. Alle Währungen befinden sich gegenüber Gold in einem Abwärtstrend und der Aufwärtstrend des Goldes wird noch an Kraft gewinnen, wenn die Probleme sich verschlimmern. Schließlich ist Amerika in einer genau so schlechten, wenn nicht sogar schlechteren ökonomischen Verfassung wie viele der Länder Europas.

wirtschaftsfacts.de: Gold und Silber sind demnach die sicheren Häfen, in die die Leute jetzt investieren sollten? Oder besteht die Möglichkeit, dass eine große Anzahl an Investoren und Spekulanten erneut auf Kreditbasis in den Metallen engagiert ist und sie aus diesem Grunde – wie im Jahr 2008 – aus ihren Portfolios kippen müssen, um sicher zu stellen, sich genügend Liquidität zu verschaffen, um ihr aufgenommenen Kredite und Kreditgeber auszubezahlen, falls nötig?

James Turk: Eine gute Frage. Versuchen Sie jedoch nicht, die Metalle zu traden. Kaufen Sie sie, weil sie immer noch unterbewertet sind, obwohl sie sich in der zurück liegenden Dekade bereits gut entwickelt haben. Häufen Sie Gold und Silber an. Betrachten Sie die Metalle wie Ihr Sparkonto. Sparen Sie keine Euros oder Dollars oder irgendeine andere FIAT-Währung. Sparen Sie stattdessen Gold und Silber. Jeden Monat oder jedes Quartal – wenn es Ihre Haushaltskasse erlaubt – häufen Sie weiter Edelmetalle an. Einmal werden sie im Preis höher stehen und dann wieder, wie im Jahr 2008, werden sie auch einmal wieder niedriger notieren. Mit der Zeit werden Sie sich jedoch über Ihr Sparprogramm freuen, weil es Ihren Wohlstand schützt. Sie sparen echtes Geld ohne irgendeine Verpflichtung einer Gegenpartei. Wenn die Finanzkrise einmal vorüber sein wird und wir zur anderen Seite des Tales gelangen, wird Ihre Vernunft in finanzieller Hinsicht auch belohnt werden.

wirtschaftsfacts.de: James, wir bedanken uns bei Ihnen für dieses Gespräch.

James Turk: Ich danke Ihnen und freue mich darauf, mit Ihnen auf der Konferenz der Deutschen Edelmetall-Gesellschaft am 08. Juni in Frankfurt persönlich zu sprechen.

Quelle: Wirtschaftsfacts.de

Dienstag, 4. Mai 2010

Hochmut kommt vor dem Fall! (Update)

„Dumm ist der der Dummes tut!“ Dies ist ein Spruch aus dem Film „Forrest Gump“ und trifft scheinbar momentan auf unsere Politiker in der Eurokrise zu. Was geschieht eigentlich gerade?!? Der Mächtige Euro wird vom kleinen Griechenland erschüttert, oder was?! Wohl kaum!
Obwohl der Euro auf dem besten Weg war die Vormachtstellung des Dollars als Weltreserve- und Handelswährung anzukratzen, so war er doch niemals durch physische Werte gedeckt. Einzig und allein der Stabilitätspakt von Maastricht 1992 und dessen Festschreibung 1996 und 1997 versuchten ein Hauch von Stabilität für die zukünftige gesamteuropäische Währung zu gewährleisten. Die Neuverschuldung durfte nicht mehr als 3% des Bruttosozialproduktes betragen und total nicht mehr als Maximal 60% des BSP eines jeweiligen Landes. (Nur zur Info: Wir steuern auf 100% EU Durchschnitt zu) Der einzige Grund warum der Euro jetzt schwächelt ist, dass fast alle Staaten der Eurozone Ihre Stabilitätskriterien nicht einhalten.
Das Land mit den Heute geringsten Staatsschulden in Europa hält allerdings diesen Kriterien locker stand….nur welches? Ist es Deutschland, England oder Frankreich? Nein, es ist nach aktuellem Stand tatsächlich ESTLAND!!! (Update: Bulgariens Haushalt war laut Wirtschaftswoche gefaked) Wo sind wir hingekommen wenn ein Land wie Estland eurofähig ist und alle "reichen" Gründerstaaten in der Eurozone nicht! Jetzt mal im Ernst…:“Hätte uns dass jemand vor vier Jahren erzählt, wir hätten ihn in eine „modische“, hinten verschließbare Jacke gesteckt und weggesperrt!" Einzig und allein die Überschuldung der EU Länder ist am Fall des Euro Schuld. Und warum ist man in Deutschland und auf der ganzen Welt so schrecklich verschuldet?
Genau wie ein dummer Privatmann teure Handyverträge, Autos, Riesenglotzen und Computer besitzen, jedoch später auf Raten bezahlen möchte, wollten die Staaten dieses auch. Alle tollen Sachen wurden angeschafft, egal ob nützlich oder nicht. Straßen und Brücken wurden erneuert obwohl kein Bedarf bestand. Riesen Summen wurden für schwachsinnige Rüstungs- und Weltraumprogramme ausgegeben. (F104 Starfighter, D Shuttle Missionen, Hermes Projekt usw.) Riesen Beträge wurden an Reparationen und Kriegsentschädigungen bezahlt und Horror Subventionen in verschiedenste Wirtschaftszweige gepumpt. Zusätzlich musste die Wiedervereinigung finanziert werden und von den Zahlungen an die EU und UNO, die Auslandseinsätze der Bundeswehr, den Kosten für den Kampf gegen den Terror, den Kosten für die innere Sicherheit und die späteren Monsterbürgschaften an die strauchelnden Banken gar nicht zu reden.
All das und vieles mehr lief nur auf Pump. Es hieß: “Zukunftsinvestitionen müssen auch in der Zukunft bezahlt werden, da die Früchte dieser Leistungen auch in der Zukunft geerntet werden, das ist eine Art Generationengerechtigkeit!“ Anstatt die (für den Luxus ausgeliehenen) Kredite abzuzahlen, nahm der Bund am Markt immer neue Kredite auf um die alten zu bezahlen. Nur fiel jeder neue Kredit wieder etwas üppiger aus als der vorherige und so stieg und stieg der Schuldenberg nebst Zinsen (Jedes Wahlgeschenk und jeder Nachtragshaushalt trugen dazu bei). Als Sicherheit für diese Kredite werden Staatsanleihen ausgegeben. Das geht nur gut solange diese am freien Markt akzeptiert werden und die Zinsen für neue Umschuldungen niedrig bleiben. Das Zauberwort heißt Refinanzierung. Macht ein Land eine solche Refinanzierung ungeschickt (für jeden sichtbar) und es fällt auf, das nur umgeschuldet und nie getilgt wurde, dann brennt es im Finanzwald. Dann fangen die Ratingargenturen an die Staatsanleihen abzuwerten und die Zinsen für die Umschuldung steigen. Das darf nie passieren, deshalb ist die Staatsfinanzierung auch immer ein Staatsgeheimnis! In Griechenland war man mit der Refinanzierung etwas ungeschickt, zu allem Überfluss hat Griechenland auch noch ein recht niedriges BIP und ein recht hohes Außenhandelsdefizit, also kann es geopfert werden! So einen „Sünder“ muss man bestrafen, sozusagen als Exempel für die großen EU Schuldner wie Deutschland und Frankreich und diese schlottern auch schon bereits. Die Banken Deutschlands, der Schweiz und vor allem Frankreichs haben selbst Milliardenkredite an Griechenland gegeben und so kräftig mitgeholfen bei der Verschuldungsorgie des Landes. Jetzt ist der Markt auch "Böse" auf uns und könnte uns ebenso abstrafen! Die Spekulationen gegen Griechenland und den Euro sind nichts anderes als eine Warnung an alle Mitglieder der Eurozone auch ja ihre Rechnungen zu bezahlen!!! Dabei ist es ganz einfach sich vom Finanzmarkt nicht beeindrucken zu lassen und den Euro zu stabilisieren ohne Griechenland dreistellige Milliardensummen hinterher zu werfen. 90 Prozent aller deutschen vertreten die Meinung der meisten Finanzexperten, sind also gegen eine Hilfe für Griechenland und für einen Rauswurf des Landes aus der Eurozone. Instinktiv weiß der normale Bundesbürger was gut für ihn ist. Wenn die Griechen ihre Drachme zurück bekommen, so wird diese gegenüber dem Euro abgewertet und griechische Produkte werden im Ausland billiger. Somit erhält Griechenland einen Wettbewerbsvorteil und kann sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen!!! AAAABEER dann müssten die Damen und Herren in Brüssel und Berlin ja zugeben, mit der EU Aufnahme Griechenlandes und einiger anderen Staaten einen Fehler gemacht zu haben und wer hat schon gerne Unrecht? Deshalb wird die Bundesregierung wieder einmal mehrstellige Milliardenbeträge zum Fenster rauswerfen, nur um vornehmlich französische Banken (Hauptgläubiger Griechenlands) zu retten! "Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz" oder "Hochmut kommt vor dem Fall" der Volksmund hat mal wieder Recht, aber wird Volkes Stimme auch gehört? Obwohl nach GG Artikel 146 ein Volksentscheid möglich wäre, wird uns dieses Grundrecht mal wieder vorenthalten, (Genau so wie bei der Wiedervereinigung, Euroeinführung, und der Bankenrettung) die Zeche dürfen wir allerdings zahlen. Regiert nur weiter so am Volke vorbei, die Quittung werdet Ihr noch bekommen, denn :“Alle Macht geht vom Volke aus!“ (Artikel 20 GG) Und damit meine ich nicht nur die Verpflichtung unseres Volkes als Souverän für alle Eure dummen Schulden gerade zustehen. Aller spätestens, wenn Ihr die Sozialleistungen zurückfahren müsst, die Sparguthaben der Bürger einfriert, Zwangshypotheken auf bereits bezahlte Häuser drückt um Euch zu entschulden, dann seht Euch vor!!! Man erntet was man säht, schlaft gut, wenn Ihr könnt!

Euer Micha

Montag, 3. Mai 2010

ASR-Sauerland Stammtisch Gründung!

Als ich am 02.05.10 um 18:00 Uhr mit den letzten Vorbereitungen
beschäftigt war, stand eine einsam telefonierende Person in meinem verregneten Biergarten. Wenig später
stapfte ein Stammgast mit seinem Vater durch den Regen auf die Eingangstür des Cafe O zu. Als die beiden eintraten, dauerte es auch nicht lange und es trafen einer nach dem anderen im Cafe O ein. Wir waren 14 Leute als ich mit einer kleinen Einleitung begann.
Ich stellte unseren Schall und Rauch Stammtisch vor und verteilte einen groben erweiterbaren Leitfaden mit verschiedenen Themenkomplexen an die Teilnehmer.
Danach fragte ich wer den "Schall
und Rauch" Blog kennt und überraschender weise hatten alle Teilnehmer schon mal ihre Nase hier in Freeman´s Blog hineingesteckt. Nun gut dachte ich, ein ziemlich bunter Haufen mit einer Altersstruktur von 19-55 Jahren und von Normalos über Heavy Metalanhänger war alles dabei. Nach dem wir uns dann alle vorgestellt und Platz genommen hatten, began ich den Abend mit dem Film "Fabian - Gib mir die Welt plus fünf Prozent!" Hier wird im Stile eines Kinderfilmes die Schaffung unseres kranken Geldsystems beschrieben. Interessiert folgten wir alle den Ausführungen des Films. Als "Fabian" beendet war herrschte ein großer positiver Konsens über die Qualität des Films und es begann eine (zuerst vorsichtige) Erörterung unseres Finanzsystems. Es ging dann weiter über die Schuldenlage der Nationen, die Rolle der Medien in unserer Gesellschaft, die geopolitischen Ziele der Nationen, dann folgte die Bildungs- bzw. Verblödungspolitik. Die wirklichen Herren der Welt wurden genau so angesprochen, wie die Politiker. Es entwickelte sich eine klasse Diskussionsrunde, in der JEDER genug Vorbildung mitbrachte und vernünftige Beiträge leistete. Anerkennend bescheinigten sich sogar die äußerlich gegensätzlichsten Stammtischteilnehmer gegenseitig gute Kenntnisse und zollten einander Respekt. Ab 22:00 machte ich dann aus unserer Runde eine geschlossene Gesellschaft und schloss die Außentür ab. Die Selbstbedienung klappte hervorragend, so das ich auch konstruktiv mit diskutieren konnte. Wir haben an diesem Abend sehr viele Themen toll erörtert und dabei auch viel gelacht. Der erste Sauerländer ASR Stammtisch war zum Schluss wie ein Abend unter Freunden den wir um 1:15 Uhr nur beendeten, weil die meisten am Montag Morgen zur Arbeit mussten! Alle Versprachen zum nächsten Stammtisch zu erscheinen. Um 2:00 schloss ich mit einem rundherum guten Gefühl meinen Laden ab und freute mich schon auf das nächste mal!