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Mittwoch, 9. Juni 2010

Augenwischerei par excellence! (Dreiteiler) Teil 1

Wir alle werden hinters Licht geführt egal ob durch Geschichten über Karstadt, BP, Sparpakete oder Finanzmarktkrise!
Seit langer Zeit wabert in uns allen ein gewisses Ungerechtigkeitsgefühl. Der einfache Bürger kann den Stein im Bauch bzw. den Klos im Hals nicht genau in Worte fassen, da diese Ungerechtigkeit an zu vielen Stellen gleichzeitig stattfindet und die ganze Sache zu komplex scheint. Das Gebiet auf dem die Umverteilung des Geldes von unten nach oben geschieht ist tatsächlich allumfassend und gewaltig, lässt sich aber an einigen Stellen mit dem Juristen Grundsatz „qui bono“ (Wem zum Vorteil) aufbrechen und zeigen. Es gibt zwar Hunderttausende von Ansatzpunkten, aber ich versuche wegen der besseren Übersicht und Ausführlichkeit, die Umverteilung der Guthaben in einem dreiteiligen Post, mit jeweils einem Beispiel pro Post, deutlich zu machen.

1. Beispiel: feindlicher Karstadt Übernahmeversuch!

Sämtliche Experten sind der Meinung das die Mieten der insolventen Karstadthäuser zu hoch seien und dass es deshalb für KEINEN Konzern möglich sei, eine solche Warenhaus Gruppe effektiv zu leiten! Auch die bisherigen Insolvenzverwalter der Karstadt Gruppe kommen zum Schluss, dass die unwirtschaftliche Zone eines Unternnehmens, die so genannte „deadzone“ bei einem Miet- Umsatzverhältnis von 10% beginnt. Laut dem Magazin „Spiegel“ und der „Welt“ liegen die Mietkosten der Karstadthäuser bereits jenseits der 20% Marke des Umsatzes. (Den verzweifelten Überlebenskampf von Karstadts ehrlichen Managern kann ich mir nur zu gut vorstellen, da die Pachtkosten meiner Firmenräume auch weit über 20% vom Umsatz liegen *grumel*) Kommen wir nun zur Sache! Als Thomas Middelhoff (In meinen Augen das ausführende Werkzeug der Elite) noch Vorstandsvorsitzender der Arcandor AG war, zu der auch Karstadt gehörte, verkaufte er die Karstadt Immobilien die sich zu dieser Zeit noch im EIGENTUM von Arcandor befanden. Danach wurde er Mitglied des Vermieterkonsortiums an das er zuvor die Karstadt Immobilien verkauft hatte. Dann begann man damit Schritt für Schritt die Mietpreise der Karstadthäuser zu erhöhen. Karstadt bezahlte also über Middelhoff Wuchermieten für seine vormals eigenen Häuser und der Karstadt Chef wirtschaftete auf diese Weise nicht nur direkt in seine eigene Tasche, sondern auch in die Taschen des elitären Finanzadels. (Sal. Oppenheim, Highstreet/Goldman, Oetker, Deutsche Bank und Co) Ein echt toller Verrat, (Bei dem Saruman vor Neid Grün geworden wäre *grins*) in dem allerdings schon die Staatsanwaltschaft Köln und Essen ermittelt. Aber auch das wird der gierigen Finanzelite nicht reichen! Irgendwie müsste es doch zu schaffen sein, den eigentlich lukrativen Karstadt Konzern ganz zu schlucken. Kein Problem! „Nach dem Steuererlass zeschlagen wir die Rettung durch Berggruen und kaufen Karstadt für ein Trinkgeld!“ Der neue Investor Berggruen bekam jedenfalls den Zuschlag zur Übername und Sanierung der Karstadt-Gruppe, leider nur ohne die nötigen Zugeständnisse der gierigen Vermieterriege. Diese „Bankster“ von Goldman, Oppenheim und Co waren über Jahre hinweg mit der Hinrichtung des Arcandor-Konzerns beschäftigt, wollten dann noch billig den Karstadt Teil des Konzerns erschnorren, dessen Mietkosten sie an sich selbst zahlen. Im Moment hat dieser Plan noch den "Berggruen Haken", (sofern er überhaupt ein Haken ist) aber sobald unser Sunnyboy Berggruen den Steuererlass durch hat wird "Highstreet" ernst machen und Karstadt dem "Wunschinvestor" Berggruen abjagen. Die Steuerschulden werden nun erstmal, natürlich auf unsere Kappe, Herrn Berggruen erlassen, während die „Highstreetgruppe“ mit „Goldman Sachs“ an der Spitze uneinsichtig weiter ihre Wuchermieten fordert, mit Zerschlagung des Karstadtdeals droht und im Hintergrund mit den Hufen scharrt! Vielleicht ist der "Retter" Berggruen sogar Teil des Highstreet-Übernahmeplans?! (Diese Nachricht lag mir zwar vor, ist aber noch nicht bestätigt worden) Sei es drum...der Staat hingegen (bzw. seine Bürgen nämlich wir, die Bürger der BRD/ die heißen schließlich nicht umsonst so *grins*) wird wieder einmal getäuscht, versinkt weiter in Schulden und verzichtet auf die Steuern!!!

Sind eigentlich alle in dieser Welt blind, oder was?! Diese Aktion wird nichts weiter sein als die subventionierte Hinrichtung und Enteignung eines deutschen Traditionsunternehmens auf den Schultern der Steuerzahler!!!

Liebe Grüße

Micha

Fortsetzung zum Thema BP nächste Woche

Quellen:

"Frankfurter Allgemeine" Karstadt Mieten werden zum Politikum

Tagesschau: Wer sind die Karstadt Bieter?

"Die Welt" Superreiche kassieren horrende Karstadt Mieten

"Stern" Artikel Highstreet/Goldmann bietet für Karstadt

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