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Sonntag, 12. Januar 2014

Russland ist mal wieder im Fadenkreuz - diesmal in dem des Terrors!

Erst einmal wünsche ich allen meinen Lesern ein frohes neues Jahr. Nach dem ich die Feiertage meiner Familie und auch meinen Hobbys gewidmet habe, (Sondeln - Artikel folgt, Feiern und PC) wurde ich im neuen Jahr von Arbeit erschlagen. Nicht nur das es viel Arbeit war, es war auch äußerst frustrierende Arbeit. Als Techniker bin ich zwar ein Spürhund für defekte, aber unter Zeitdruck z.T. lebensgefährliche Konstruktionsfehler von Billigherstellern zu eliminieren, raubt mir ehrlich gesagt manchmal den Schlaf. Nun will ich Euch aber nicht mit meinen kleinen Problemen nerven und komme zum eigentlichen Thema:

Im Dezember des letzten Jahres berichteten die Medien über zwei Anschläge in Russland, mit insgesamt 35 Toten. Diese Anschläge wurden nach allgemeiner Auffassung von russischen Islamisten begangen. Die russischen Teilrepubliken islamischer Prägung sind dem Rest Russlands wirtschaftlich weit unterlegen, was zum Teil zu bitterer Armut dort führt. Zudem sind die unzähligen Volks- und Glaubensrichtungen des Islam in Russland unglaublich zerstritten miteinander. Der Golfkrieg 2003 spaltete den russischen Islam dann endgültig. Während ein Großmufti zu Toleranz und Versöhnung aufrief, predigte der andere Hass und Jihad. Ein ideales Klima also um die Strategie des "Teilens und Herrschens" durchzuführen. Instabile Verhältnisse, Glaubenskrisen, Fremdenhass und Armut - ein El Dorado für Geheimdienste...

Bereits im Sommer letzten Jahres besuchte Prinz Bandar, der Chef des saudischen Geheimdienstes, Vladimir Putin in Moskau. Putin und Bandar sind beide Geheimdienstexperten und es gibt Hinweise darauf, das es in diesen Gesprächen zwischen den Beiden stark um die Sicherheit der Olympischen Spiele in Sotschi ging. Letztendlich sprach Putin in aller Öffentlichkeit darüber, das der saudische Prinz ihm sichere Spiele angeboten habe, wenn er im Gegenzug Syriens Präsident Assad fallen lassen würde. Bekanntermaßen hat Putin seinen Verbündeten in Syrien nicht fallen lassen, was das saudische Königshaus vor Wut schäumen lies. Nun fragt sich der geneigte Durchschnittsmensch, wie denn so ein einfacher Wüstenprinz wohl dem zweitmächtigsten Regierungschef der Welt "Sicherheit" anbieten kann.

Die Antwort darauf ist ziemlich einfach. Saudi-Arabien ist ein "Hauptsponser" des weltweiten wahabitischen Terrors, der für die USA als Rechtfertigung für ihren weltweiten Angriffskrieg dient. Ebenso werden mit diesen sogenannten "Terrorgründen"  Bescheidungen der Bürgerrechte auf der ganzen Welt verteidigt/begründet. Die Geheimdienste der Saudis und Kataris infiltrieren überall Terrororganisationen bis in deren Führungsetagen hinein. Sie besorgen Waffen Sprengstoffe und alles was Terroristen für ihr "Handwerk" so benötigen. Genau deshalb kann ein arabischer Prinz Sicherheit garantieren - oder aber auch das Gegenteil! Die Verbindungen der Saudis reichen weit über Georgien, Tschetschenien, Aserbaidschan und den gesamten Kaukasus hinaus. Für Putin heißt also "Terror oder No Terror" die Wahl zwischen Unterwerfung oder Selbstbewusstsein. Putin hat sich für die zweite Variante entschieden - Russland verhandelt nicht mit Terrorristen. Der russische Präsident macht genau dass was der Westen nur vorgibt zu tun, denn wollte der Westen wirklich den Terror mit Stumpf und Stiel ausrotten, wäre neben der weltweiten Armutsbekämpfung die Niederwerfung des saudischen Regimes das erste Mittel der Wahl!

Jetzt Reisewarnungen gegen die Olympischen Spiele in Sotschi auszusprechen und "Hilfe" durch das FBI anzubieten ist scheinheilig von den USA. Ein kleiner nachdrücklicher US-Besuch im saudischen Königshaus, in dessen Verlauf dem saudischen "Partner" eine Patrone in die Hand gedrückt würde - DAS würde wirklich Wirkung zeigen - sicherere Spiele hätte es niemals gegeben - versprochen!!!

Liebe Grüße

Euer Micha



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