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Samstag, 7. März 2015

Die installierte Schwachstelle....oder, der große Plan!



Ich habe mich in den letzten Wochen etwas mehr um den finanziellen Erhalt unsres eigenen Mikrokosmos gekümmert...gerade in dieser ganzen Zeit ließen mich deshalb einige grundsätzliche Dinge nicht los. Durch eine faire und tragbare Finanzlösung, welche sogar eine höhere Tilgung beinhaltet, steigt nun unserer Lebensstandard enorm an und zwar ohne das Gläubiger auf etwas verzichten müssten. Der neue Gläubiger möchte nämlich sein Geld wieder haben, während uns der Alte in Knechtschaft halten wollte um beim Zusammenbruch das "Tafelsilber" abzuräumen! Das alles kommt mir seeeehr bekannt vor....und führt mich zu diesem Artikel der folgende Frage beantwortet:

Warum ist und bleibt Griechenland eigentlich die Achillesferse der  EU?

Festzuhalten bleibt erst einmal das Griechenland aus der Sicht Einiger unbedingt in die EU musste, auch wenn es wegen seiner wirtschafts- und finanzpolitischen Lage nicht reif für einen Beitritt war. Ermöglicht wurde der Beitritt dennoch - und zwar durch EU-Beamte welche großzügig die Manipulationen des griechischen Staatshaushaltes durch Firmen wie Goldman Sachs "übersehen" haben. Von 1998 bis 2000 fädelte Goldman zwölf Währungsswaps für Athen ein und kassierte dafür nach Informationen aus Finanzkreisen "Entgelte" von rund 300 Millionen Dollar. So wurde dieses Trojanische Pferd nach Europa geschleust. Da Griechenlands Wirtschaft im internationalen Vergleich aber unmöglich bestehen konnte, hätte dieses Land eigentlich unter einen gewissen Protektionismus-Schirm gehört, zumal es durch die Abschaffung der Drachme nicht mehr in der Lage war durch Abwertung der eigenen Währung die Binnenwirtschaft zu beflügeln. Das heißt Griechenlands Wirtschaft hätte zwingend mit Zöllen und anderen Schutzmaßnahmen vor Billigimporten geschützt werden müssen. Auf diesem Weg bringt man eine Nation wirtschaftlich nach vorn, genau so sind die Vereinigten Staaten groß geworden, in dem man Schutzzölle gegenüber der englischen Wirtschaftsübermacht installierte. Statt dessen machte man genau das Gegenteil, man überschüttete die griechischen Geldinstitute und Regierungen mit Kreditgeld welches sie sonst nie bekommen hätten. Mit diesem Geld wurden dann Produkte aus der EU und vorwiegend aus Deutschland eingekauft. Die Rückzahlungsraten (mit Zinsen selbstverständlich) wurden von den Geldgebern sofort weiter investiert um mit diesem Geld, wie bei Banken üblich, exorbitante Gewinne erzielen zu können.

Außerdem wurde Griechenland trotz der nun gewachsenen Schuldenlast dem freien Markt ausgesetzt, welcher Griechenland ebenfalls mit Produkten überschwemmte die die einheimische Wirtschaft nicht konkurrenzfähig anbieten konnte. So schloss ein griechischer Betrieb nach dem anderen, das Defizit wuchs und wuchs, bis angeblich "plötzlich" erkannt wurde das ein Hebel auch in zwei Richtungen funktioniert. Da inzwischen der griechische Schuldendienst von Banken gehebelt wurde, würde ein ausbleiben der Zahlungen (Zahlungsausfall) erheblich größere Summen gefährden...so begann das Ganze systemisch zu werden. Der griechischen Bevölkerung nun vorzuwerfen, das sie Geld verschwenden würden und faul wären ist aller tiefstes Bildzeitungs-Niveau! Die Wahrheit ist, das achtzig Prozent der "Hilfsgelder" dazu benutzt werden den Schulddienst Griechenlands aufrecht zu erhalten, damit das kapitalistische Schneeballcasino nicht in sich zusammenbricht. Die Nutznießer waren vorwiegend deutsche Banken und Firmen, welche den Regierungen Griechenlands (auf Drängen der Nato hin) z.B. Rüstungsgüter aus Deutschland aufschwatzten. Die Griechen auf der Straße sahen und sehen von den sogenannten "Hilfsgeldern" fast nichts und sollen noch mit fast 40 prozentigen Einschnitten in ihr Sozial- und Gesundheitssystem diese Ungerechtigkeit bezahlen. Und das während griechische Oligarchen die der Steuer hinterzogenen  Milliarden in der Schweiz oder auf den Cayman Islands stapeln!!!

Der gesamte internationale finanzpolitische Vorgang rund um Griechenland lässt nur einen einzigen logischen Schluss zu. Griechenland soll zerstört werden!!! Man hat Griechenland mit jeder Menge Blut versorgt...ja geradezu damit übergossen um es dann zu den Haien ins große Becken zu werfen! Sowas kann kein Kleinstaat überleben!!! Es ist eine Taktik die so alt ist wie das Geld selbst. So wurde seit je her jeder afrikanische Staat ausgebeutet, angeführt von der eigenen korrupten Regierung welche als Helfershelfer der EU und der USA fungierte. Der IWF macht dann die Auflagen mit deren Hilfe ausländische Investoren über das Land herfallen und dieses ausbeuten. Rundherum Bürgerkriege und ein Heer von Flüchtlingen destabilisieren das Land weiter....kommt Euch das bekannt vor?! Mir schon!!! Aber warum das alles? Was hat Griechenland böses getan? Nichts....es ist nur Mittel zum Zweck!!!!

Es reicht bestimmten Finanzkreisen einfach nicht mehr nur 3. Welt Länder auszubeuten. Der Nervenkitzel (und der Gewinn) ist gewaltig größer wenn es um mächtigere Fische geht. Und weil eine Kette immer nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied hat Goldman uns Europäern das griechische Glied eingebaut! Es geht um nichts geringeres als um einen Mehrfrontenkrieg gegen Europa!!! Hauptstoßrichtung ist das TTIP abkommen, die südliche Front bildet das trojanische Glied, welches die Festung zusätzlich von innen her zermürbt. An der Ostfront im Rücken Europas bastelt man nun am Ukraine-Konflikt der Europa den Todesstoß versetzen soll. Genau wie die Regierungsmarionetten der Drittweltländer verscherbeln unsere Regierungen nun den alten Kontinent....und nur wenige von uns scheinen dies zu bemerken. Billionen von Steuergeldern werden zur "Aufrechterhaltung" des Systems versenkt, bis alle Ober-Bonzen und Politiker ihre Schäfchen ins trockene gebracht haben. Danach überlässt man den Scherbenhaufen irgendwelchen linken Regierungen welche die Bürger als letzten Rettungsanker in ihrer Verzweiflung gewählt haben...den Sündenbock haben sie dann gleich mitgeliefert. Seid keine Sündenböcke und tut was unkonventionelles....das bremst die Oberplaner mächtig aus!!!

Griechenland ist nämlich die Blaupause für den Rest Europas und wenn Europa gefallen ist, kommt die Welt dran. Land für Land, Kontinent für Kontinent bis nichts mehr übrig ist...Dann sind "wir" mit der alten Ordnung "gescheitert"  und es wird sich eine neue Weltordnung erheben, Eine die nicht gewählt wurde und von nun an bestimmt was gut für uns ist! So ist zumindest der Plan.....aber ich bezweifle das er aufgeht - ist er bei uns nämlich auch nicht!!!  :o)

Liebe Grüße

Euer Micha

Fakten zur Manipulation des griechischen Staatshaushaltes:

Wirtschaftswoche - Wo Goldman den Griechen zur Seite sprang...

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