Net News Express

Montag, 17. Januar 2011

Mehr Macht den Mächtigen oder das Wettrüsten der Weltmächte!

Trotz strikter Sparpläne und sinkender Staatsausgaben in der Schuldenkrise fällt mir auf, dass sich im Rüstungssektor der Supermächte USA und China einiges interessantes tut. Der Rest der Welt spart sich um den Verstand um die Bedürfnisse der Gläubiger zu befriedigen, aber das Militär der Supermächte rüstet lustig um die Wette! Schauen wir uns das mal genauer an:

China:


Er ist grau und sieht aus wie ein gefährliches Insekt…der Prototyp des chinesischen Tarnkappenbombers J-20, den China im südwestchinesischen Chengdu vorstellte. Die unglaublichen Flug- und Tarneigenschaften des J-20 erinnern stark an den US amerikanischen F-22 Raptor, der auch von der Optik her starke Ähnlichkeiten mit seinem chinesischen Bruder hat. Der Raptor war bisher ein Kampfflugzeug ohne real existierenden Gegner, den er allerdings jetzt mit dem J-20 gefunden haben dürfte. Im November 2007 zerstörte die Chinesische Luftwaffe dann einen Ihrer eigenen Satelliten mit einer eigens dafür entwickelten Rakete und bewiesen damit, dass sie auch in der Lage sind amerikanische Spionagesatelliten zu zerstören. Mit einem klaren Kommentar wurde diese Aktion dann auch von den Chinesen untermauert: “ Wir überlassen in keinem Fall die Herrschaft im Weltraum den Amerikanern!“ Im November 2009 dann erklärten die Chinesen dann offiziell den Startschuss für das „Krieg der Sterne“ Wettrüsten gegen Amerika. Luftwaffenchef Xu Quiliang erklärte vor laufenden Kameras: “Die verstärkte militärische Aufrüstung des Himmels ist unvermeidbar und eine Herausforderung für den Frieden der Menschheit. Angesichts dieser Herausforderung können sich nur diejenigen Gehör verschaffen die genügend Macht haben!“ Auch in den chinesischen Hochgebirgen tut sich etwas. So ist im Tian Shan Gebirge eine riesige, mit enormer Energie Infrastruktur ausgestattete, getarnte Militärbasis entdeckt worden, westliche Geheimdienste haben handfeste Hinweise auf einen chinesischen Hochenergielaser dort entdeckt, der in der Lage sein dürfte, anfliegende Raketen sowie Satelliten zu zerstören. Der offizielle aktuelle Rüstungsetat Chinas liegt bei ca. 100 Milliarden Dollar, wobei Experten bei den riesigen Projektumfängen von tatsächlich etwa 300 – 400 Milliarden Dollar ausgehen. Wenn man dann noch den Lohnunterschied zwischen China und den USA betrachtet, dann dürften die Chinesen dem Umfang nach fast mit dem über 600 Milliarden schweren Rüstungsetat der Amerikaner gleich gezogen haben.

USA:


Auch in den USA rüstet man bis der Arzt kommt. So wundern sich Experten in aller Welt wozu die USA ein neues Militärshuttle benötigt welches über 9 Monate im Weltall bleiben kann. Das Shuttle mit dem Namen X 37 B ist streng geheim, kann über neun Monate im Raum bleiben und vollautomatisch landen und starten. Mehr ist von diesem Projekt, dass übrigens nicht der Nasa untersteht nicht bekannt. Auch wird in den US-Schmieden an einem Hyperschallgleiter mit dem Namen HTV-2 gearbeitet, dieser soll eine Geschwindigkeit von 12500 Km/h erreichen und so, in etwas über 3 Stunden an jeden beliebigen Ort der Welt zum Einsatz gebracht werden können. Das diese Projekte nicht von der Nasa betreut werden ist ein nahezu sicheres Indiz für ihre rein militärische Nutzung. „Rods from God“ oder Gottes Rute ist der zynische Name eines US-Satelliten der Hyperschall Wolframstäbe auf die Erde feuert, um so Bunker zu knacken die tief ins Gebirge eingegraben wurden. Allerdings dürfte der Airbourne Laser der bisher größte Erfolg der letzten Zeit sein den die US-Rüstungsindustrie einfahren konnte. Hierbei handelt es sich um den stärksten mobilen Hochenergielaser der Welt der an der Spitze eines Jumbojets 747 montiert wurde. Von dort aus brachten es die Amerikaner fertig anfliegende Raketen sowie eigene Satelliten abzuschießen. Der US-General Kevin Chilton bringt es auf den Punkt: „Die Chinesen sind militärtechnologisch auf der Überholspur, also müssen wir alles in unserer Macht stehende tun, um eine Position zu erreichen die es den USA möglich macht jeder Nation der Welt den Zugang zum All untersagen zu können wenn es darauf ankommt. “ Klare Worte die auch in China vernommen wurden und so die Chinesen zu noch mehr Rüstungsanstrengungen anspornen dürften. Der US-Rüstungsetat 2008 umfasste 608 Milliarden Dollar, der eigentliche Rüstungsetat der USA für 2011 war 632 Milliarden Dollar hoch, wurde aber in der Vergangenheit wegen der Überschuldungskrise auf „nur“ 554 Milliarden Dollar zusammengestaucht. Hauptleidtragenden waren wieder einmal die einfachen Soldaten, dessen Pensionen und Sonderzulagen zusammengestrichen wurden, auch einige Rüstungsprojekte, wie z.B. der „Panzer auf Skiern“ wurden auf Eis gelegt. Zum Vergleich…die gesamten Einnahmen der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2011 betragen voraussichtlich knapp 309 Milliarden Euro.

Rüstung im Inneren:


Bei der Rüstung im Inneren….sieht es auch nicht viel besser aus! Taser, Schallkanonen so genannte LRAD, Pfefferkugeln, Mikrowellenwaffen (ADT) und immer neue Nettigkeiten werden erfunden um imaginäre Volksaufstände, Demonstrationen und Krawalle zu bekämpfen. Zum Arsenal der russischen, deutschen, chinesischen und amerikanischen Waffenentwickler gehört zunächst Gewalt gegen Sachen – etwa Laser, die optische Sensoren blenden und so den Zielanflug des Gegners erschweren, oder schnell härtende Schäume, die Eingänge versperren oder sich im Nu zu Barrieren auftürmen.
Obwohl sich die futuristisch anmutenden Waffen meistens nicht gegen Personen richten, sind sie alles andere als harmlos. Bereits im Golfkrieg 1991 feuerten die Amerikaner Marschflugkörper auf irakische Elektrizitätswerke ab, die nicht mit Sprengköpfen, sondern mit dünnen Fäden aus Kohlefaser bestückt waren. Die elektrisch leitenden Fäden verursachten Kurzschlüsse, die das öffentliche Stromnetz lahm legten. Niemand weiß, wie viele Leben dieser Einsatz gekostet hat. Denn auch Beatmungsgeräte und Frühgeborenen-Brutkästen in Hospitälern fielen aus. „Nichttödlich“ ist allein schon deshalb eine schönfärberische Bezeichnung.
Noch umstrittener sind jedoch jene technischen Neuerungen, die Menschen zwar nicht umbringen sollen – dafür aber schrecken, peinigen, ekeln und betäuben. „Folterknechte in Anzügen“ nennt ein Teilnehmer einer Konferenz in Ettlingen auch deshalb die Entwickler solcher Kampfmittel. Das Instrumentarium reicht von Skurrilitäten wie Netzen und Klebstoffen, die den Gegner fesseln, über Hightech-Instrumente, die Zielpersonen mit Druckwellen, Schallwellen, Lichtblitzen und Mikrowellen traktieren, bis hin zu veritablen Chemiewaffen, die den Geist verwirren, Übelkeit erregen oder das Bewusstsein rauben sollen. John Pike von der rüstungskritischen US-Denkfabrik Global Security warnt, dass nichttödliche Waffen allenfalls bei exakter Dosierung niemanden umbringen. „Ist man zu vorsichtig, wirken sie meistens überhaupt nicht; ist man zu forsch, droht ein Desaster.“ Diskussionen mit amerikanischen Militärs, aber auch die Analyse des Geiseldramas im Oktober 2002 in einem Moskauer Musicaltheater haben ihm gezeigt, dass die Befehlshaber beim Einsatz solcher Waffen im Zweifel stets „auf Nummer Sicher“ gehen und überdosieren, was immer katastrophalere Ergebnisse zu Folge hat als rohe Gewalt selbst! Allein für die innere Sicherheit und die oben genannten „Spielereien“ geben die USA 2011 circa 146 Milliarden Dollar aus. Gegen welchen Feind eigentlich…..?!? Verrückt! Es sei denn wir, das Volk, werden selbst als Feind angesehen…Man rüstet sich immer nur gegen einen Gegner, dass ist die Lehre aus der Geschichte. Merkt Euch dass, bevor Ihr Euch endgültig in grenzenlosem Vertrauen dem System ergebt…es wird Euch verraten und es hat Euch nicht verdient!

Lieben Gruß

Euer Micha

Quellen:

P.M. Papierausgabe Januar 2011
Spiegel Papierausgabe 02/2011
Greenpeace - Getarnte Killer / Killing me softly
Zeit online - Rüsten in der Krise
Bundeshaushalt 2011
Analyse Wachstumsprognose innere Sicherheit

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