Sonntag, 22. Dezember 2024
In stillem Gedenken der Opfer von Magdeburg - Update 25.12.24
Sonntag, 27. August 2023
Irgendetwas stimmt hier nicht – Prigoschins Flugzeug Absturz
Man kann zu Prigoschin und Wagner stehen wie man will, aber den Familien der Opfer und vor allem den Angehörigen der Crew erst einmal mein herzliches Beileid. Bei dem Absturz sollen zehn Personen zu Tode gekommen sein, davon 3 Crew Mitglieder, auf der Passagierliste standen unter anderem der Wagner Chef Prigoschin und der Wagner-Gründer Utkin. Eigentlich wollte ich noch die endgültige Identifizierung der Opfer abwarten um mit belastbaren Fakten aufwarten zu können, aber einige Dinge können schon jetzt thematisiert werden, da es auch im Vorfeld einiges zu klären gibt. In diesen Artikel geht es mir erst mal ausschließlich um Anhaltspunkte aus den Flugdaten und die Ungereimtheiten, welche sich daraus belegen lassen. Erst später wenn die Obduktionsergebnisse vorliegen, kann man ausführlicher über eventuelle Motive mancher Akteure im Hintergrund Rückschlüsse ziehen. Nun zum Verlauf des Fluges von RA-02795 vom 23. August.
Der innerrussische Flug von Prigoschins Embraer Legacy 600 (RA-02795) startete um um 17:53 Uhr Ortszeit vom Flughafen Moskau-Scheremetjewo, sein Ziel war der internationale Flughafen St. Petersburg in etwa 635 km Entfernung. Die Flugzeit von Moskau nach St. Petersburg dauert im Normalfall etwas über eine Stunde. Während der ersten 70 Kilometer des Fluges ist (nach Flightradar 24) ein normaler Steigflug mit etwa 310 bis 360 kt (knapp über 600 km/h) zu beobachten, der bis in eine Flughöhe von etwa 6500 Meter reicht. Innerhalb der nächsten 70 Kilometern stieg Prigoschins Maschine nochmals weiter auf in eine Höhe von ca. 8500 m, mit einer sagenhaften Spitzengeschwindigkeit von 513 kt, was etwa 950 km/h entspricht. Die Höchstgeschwindigkeit der Legacy 600 liegt jedoch nach Herstellerangaben nur bei maximal 834 Km/h.(siehe hier) Die erste Frage ist, wie konnte die Embraer diese Geschwindigkeit überhaupt erreichen? Um 18:20 Uhr dann verlor die Legacy 600 in einem dramatischen Sturzflug ca. 2000 Meter an Flughöhe um auf etwa 6500 Metern einige Sekunden die Höhe zu halten. Kurz darauf fiel sie senkrecht, trudelnd vom Himmel wie Videos nahelegen.
Fast genau zum Zeitpunkt des Absturzes von RA-02795 landete um 18:19 Uhr auf dem St. Petersburger Flughafen eine zweite Wagner Maschine, eine Embraer Legacy 650 mit der Kennung RA-02748. (siehe hier) Diese Maschine ist im Normalfall die bevorzugte Maschine Prigoschins und mit 850 km/h etwas schneller als die 600er Legacy, die Embraer 650 flog später auch wieder um 18:59 Uhr mit unbekanntem Ziel von St. Petersburg ab. Einen Tag später flog RA-02748 dann von Moskau nach Baku, muß also irgendwann zwischen dem 23.8 und 24.8 nach Moskau zurückgekehrt sein. Soviel zu den lückenhaften Flugdaten des zweiten Wagner Fluges. Wahrscheinlich hat man aus Verschleierungsgründen den Transponder der Maschine ausgeschaltet.
Ein ungenannter Ermittler soll ausgesagt haben dass das Schadensbild der Absturzmaschine im Bereich des hinteren Fahrwerkes, am verstärkten Flügelansatz, besonders ausgeprägt gewesen sein soll, was erklären könnte warum ein Flügel (bis jetzt unklar welcher) abgerissen ist und in 2 Kilometer Entfernung zum Hauptwrack gefunden wurde. Dieser Umstand würde auch den fast senkrechten Trudelabsturz der Legacy 600 von den Zeugenvideos erklären. Eine Rakete hätte eher auf die Wärmesignatur der Triebwerke am Heck abgezielt, was eine Bombe an Bord wahrscheinlicher macht. Ein totales strukturelles Versagen ohne Fremdeinwirkung, gerade am ultrastarken Flügelansatz halte ich aus technischer Sicht nicht für möglich, ich gehe also von einer, wie auch immer gearteten Explosion aus.
Sowohl die hohe Geschwindigkeit der Absturzmaschine, welche aus technischer Sicht nicht den flugzeugtypischen Daten entspricht, als auch der zeitliche Zusammenhang und Route des zweiten Wagner-Fliegers RA-02748 mit ausgeschaltetem Transponder, werfen Fragen auf ob es hier mit rechten Dingen zugegangen ist und Prigoschin doch noch lebt, auch wenn sein Handy in den Trümmern gefunden wurde. Ein Verschwinden Prigoschins von der Bildfläche jedenfalls (egal ob lebend oder tot) hätte politisch jede Menge Vorteile für viele Seiten, aber warten wir erst einmal die Obduktionen der Opfer ab.
Ich bleibe in jedem Fall am Ball!
Euer Micha
P.S.: Um 14:00 ist mir zugegangen das "Im Rahmen der Aufklärung des Flugzeugabsturzes im Gebiet Twer eine molekular-genetische Expertise durchgeführt wurde" mit dem Ergebnis das Prigoschin unter den Toten ist. Trotz dieser Information bleiben die Umstände äußerst verdächtig. Wer saß in der zweiten Maschine und zu welchem Zweck wurde der Zielort nach dem Start in St Petersburg verschleiert? Wie konnte Prigoschins Maschine so schnell fliegen? Also wenn mir jemand dazu eine plausible Erklärung liefert, okay - Wenn nicht, stinkt das Ding immer noch!
Quellen:
Spiegel - Zwei Flugzeuge ein Absturz
Aero Telegraph - Legacy 600 Abgestürzt
Flightradar24 - History Legacy 650
Samstag, 25. Dezember 2021
Hoffnung auf Besinnung….
Es ist mal wieder soweit, die besinnliche Weihnachtszeit hat zum Fest ihren natürlichen Höhepunkt erreicht, zumindest bei den kleinen Leuten. Hier wird nun gefeiert, die Lieben beschenkt und das Jahr resümiert. Genau so war es gestern auch bei uns am heiligen Abend, als die gesamte Familie am großen Tisch zusammen kam und zwei Enten, Klöße und Rotkohl den festlich geschmückten Tisch füllten. Vor dem Essen hielten wir unsere Hände und dankten für die üppige Tafel vor der wir uns befanden, während dessen musste ich an alle die denken denen ein solches Zusammensein unmöglich gemacht wurde und so fügte ich diese nachdenklichen Worte in unser Tischgebet ein.
Ohne es auszusprechen dachte ich in diesem Moment an Julian Assange, einem sicherlich unbequemen Menschen, den ich aber sehr schätze. Ein Mann der mitwirkte Kriegsverbrechen der USA aufzudecken, in dem er versuchte seine Informanten anonym zu halten und die so gewonnenen Aufnahmen der wahllos Zivilisten tötenden US Piloten an die Öffentlichkeit brachte. Er zeigte uns hautnahe wie manche Menschen „unsere Demokratie zu verteidigen gedenken“...mit Mord und Totschlag in seiner widerlichsten Form! Assange hat sich keines Gewalt- oder Kapitalverbrechens Schuldig gemacht, trotzdem wird gegen ihn von vielen westlichen Nationen ein Komplott geschmiedet. Haltlose Anklagen welche immer fallen gelassen werden mussten, Schweden, Großbritannien und Ecuador machten sich zum „Sheriff von Nottingham“ der US amerikanischen Kriegsverbrecher - Während die gesamte westliche Welt wegschaut und sich um die Spaltung und Schleifung der jeweils eigenen Gesellschaft und deren Grundrechte bemüht. Ein Skandal! Mitten im „Werte-Westen“ wird ein (in meinen Augen Journalist) aufgrund von Verbrechen die er aufgedeckt hat gejagt, inhaftiert und gefoltert wie ein Tier. Und warum? Weil sie Angst haben unsere Machthaber, Angst vor der technischen Fähigkeit eines Unbeugsamen, welcher in der Lage ist ihnen ihre schäbige mühsam human angepinselte Maske vom Gesicht zu reißen! Deshalb muß wohl ein Exempel statuiert werden. Diese Botschaft unserer Führer an alle unbeugsamen lautet wohl: „Wir werden Euch jagen, Euch Enthüller, wir werden Euch zu Tode hetzen und kein Gericht oder Richter wird Euch helfen!“
Das britische Rechtssystem lässt sich derweil in 2. Instanz dazu hinreißen, einen Mann der kein wirkliches Verbrechen begangen hat und gegen den in England NICHTS vorliegt, an einen Staat auszuliefern, der erwiesener Maßen durch die CIA geplant hat Julian zu liquidieren. Während des Prozesses um die Auslieferung kamen die Absichten des amerikanischen Geheimdienstes CIA ans Licht, deshalb bemühten sich die Vertreter der US Anklage zu versichern das Assange nach der Auslieferung nichts geschehen werde und er gute Haftbedingungen erhalte. Allein auf dieser unglaubwürdigen Versicherung von Vertretern eines entlarvten Schurkenstaates beruht die Rechtfertigung der Briten Assange „rechtsstaatlich“ an die USA ausliefern zu können, wo ihn absurde 175 Jahre Haft erwarten können – Ein Witz! Eine schallende Verhöhnung unserer Werte, zumal kein Einziger der Massenmörder die Assange ins Licht gezerrt hat in Haft sitzt oder verfolgt wird, noch nicht einmal ermittelt wird – Sie sind alle frei!
Was bleibt ist die Hoffnung auf Besinnung. Schwer krank und gebrochen, mittlerweile sogar von einem Schlaganfall gezeichnet sitzt der bedeutenste investigative Enthüller der jüngeren Geschichte in brutaler Isolationshaft. Leider ist meine Stimme zu leise, aber was kostet es Euch, Ihr Mächtigen, oder Ihr mit den mächtigen Reichweiten in den Medien, Assange zu begnadigen, oder zumindest seine Begnadigung zu fordern? NICHTS! Im Gegenteil, es würde der ganzen Welt zeigen das noch etwas Menschlichkeit im Westen wohnt….im Westen wo dieser Zeit die Tage dunkel sind.
Euer Micha
Quellen:
Die Zeit - Verhöhnung unserer Werte
Montag, 25. November 2019
Julian Assange - Tötet den Enthüller! (und später die Journalisten)
Quellen:
Heise Online - Assange lebensbedrohlich erkrankt
RT News - Richterin von Assange befangen
Der Standard - Warum Assange bald nicht mehr leben könnte
Samstag, 21. September 2019
Wäre Snowden in Deutschland sicher?
Donnerstag, 18. April 2019
Es war einmal der freie Westen!
Sonntag, 12. März 2017
Vault 7 und mehr! - Update!
Bildquelle: Wikileaks
Klar ist es ärgerlich für CIA und Co. das es Wikileaks gelungen ist Teile ihres Werkzeugkastens zu veröffentlichen, doch die Besorgnis der "betroffenen" CIA konzentriert sich meiner Meinung nach auf die undichte Stelle! Irgendjemand aus dem Inneren des Systems hat (genau wie damals Snowden) wohl "gesungen". Aber nun mal zurück auf Anfang.
Meiner bescheidenen Meinung nach sitzen die Dienste mächtiger Nationen längst in der Hardware! Da die "End to end Verschlüsselung" hocheffektiv ist, ist es natürlich sinnvoll die Info abzugreifen bevor die Verschlüsselung einsetzt. Egal ob NSA, CIA oder GCHQ....deren Backdoors sitzen bereits in vielen Prozessoren von PC´s und Routern! Die Hersteller der Hardware werden dafür bezahlt wie ich meine, auch wenn sie es abstreiten....ist bei der Software nämlich schon laut Snowden ein alter Hut.
Zum Schluss nur mal eine Kleinigkeit zum nachdenken....:
In dem Film Staatsfeind No. 1 aus dem Jahr 1998 wurden beklemmende Überwachungsmöglichkeiten dargestellt...teilweise in der heutigen Qualität - oder besser! Während eines Interviews wurde damals ein Offizieller der CIA befragt ob die im Film gezeigten Tech-Fähigkeiten tatsächlich machbar seien. Dieser lachte daraufhin nur und sagte das wäre der technische Stand von vor 15 Jahren....Alles klar?!
Schönen Sonntag noch
ich hab Euch im Auge ;o)
Euer Micha
Update:
Ich vermutete ja bereits Insider als Leck bei der CIA. Wie die CIA nun bekannt gab, konzentriert man sich bei der Suche der undichten Stelle auf einen Subunternehmer. Das Wallstreet Journal berichtete weiter das einige Mitarbeiter dieses Unternehmens Differenzen mit der CIA wegen einer nicht erfolgten Vertragsverlängerung hatten. Tja, wenn man Geheimnisse von Firmen verwalten lässt, dann sollte man diese auch gut behandeln...Auch Edward Snowden war Angestellter eines externen Dienstleisters, allerdings waren seine Motive wohl edler...
Quellen:
Wikileaks - Vault 7
Der Standard - Vault7 - Die Mittel der CIA
Die Propagandaschau - Kleber bedauert CIA
Gulli Board - Dienste nutzen Backdoors in Prozessoren
T-Online - Was können die CIA Tools





