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Sonntag, 26. Oktober 2025

Auto Hifi mal anders - Oder wie man fetten Sound zwangsweise unsichtbar macht!

Teil 2

Im ersten Teil meines Artikels behandelte ich, wie ich vor vollendete Tatsachen gestellt wurde um Car-Hifi technisch erwachsen zu werden und es ging um die Auswahl der Komponenten, sowie den Einbau der Türlautsprecher in den Hyundai i30 PD. Wenn Ihr ein wenig runter scrollt könnt Ihr also mit dem ersten Teil meines Soundupgrades beginnen - oder klickt einfach hier. Nun auf zum zweiten Teil....

Wie geplant versuchte ich nun am darauf folgenden Samstag den zweiten Step meines Hyundai Soundupgrades zu realisieren. Die Lautsprecher waren ja bereits eingebaut, jetzt sollte der DSP CO-40.5 von Audio System und der Option Drive 7.6UP eingebaut werden und zum Einsatz kommen. Die Front-Innenraumverkleidungen ließen sich ebenfalls mit dem Kunststoff "Kuhfuß" Set und einem Kreuz-Schraubendreher sehr einfach abnehmen (hier nochmals das YouTube Video dazu)

 


Nach dem Ausbau des Radios (ebenfalls YouTube Video hier) und der Installation des Y Adapters für i30 "Plug and Play Lösungen" beschlich mich irgendwie ein ungutes Gefühl, welches sich bei näherer Kontrolle bestätigte. Zum einen erwies sich das Adaptersystem von Audio System als viel zu kurz und zum anderen schien beim Tomzz Audio Adapter der Strom Rückweg vom DSP zum Serienradio zu fehlen, ich hatte also Strom für den DSP, allerdings fehlte der "Bypass" zurück zum Radio. So viel zum Thema "Plug and Play" - Siehe Foto.

 


                             

Nichts was sich nicht mit Lötkolben, Schrumpfschlauch, Kabeln und Wago-Klemmen fixen ließe, aber es war mal wieder eine Menge unerwarteter Mehraufwand. Ich verlängerte also den Audio System "High Power Adapter" und verpasste dem Tomzz Audio Y Adapter seinen Strom-Bypass zum Fahrzeugradio. (Siehe Fotos) Nun funktionierte alles auf den ersten Blick einwandfrei. Jetzt noch schnell das Subwoofer Lautsprecherkabel in der Mittelarmatur versteckt, sowie von da aus unter den Beifahrersitz geführt und den Option Sub angeschlossen...Voila! Starker Sound, aber  immer noch mit Luft nach oben. Ich dachte, erst mal alles an Kabelsalat rein und dann schnell alles über Bluetooth konfigurieren....gut ist!

                                            Verlängertes "Hi power Kabel" von Audio System

Also baute ich alles ein. Eines kann ich Euch auf jeden Fall dazu sagen, die Nummer ist schon ein ganz schöner Fingerbrecher. Die ganzen Adapter hinter dem Autoradio links nach unten zu führen und den DSP zwischen den Lüftungskanälen unter sehr sehr beengten Platzverhältnissen mit Kabelbindern fest zu zurren, das ist eigentlich nur was für kleine Chinesenhände. Trotzdem habe ich es mit viel Fummeln, unter massivem Ausstoß von nicht jugendfreien verbalen Wutausbrüchen, geschafft....allerdings nur um auf das nächste Problem zu stoßen.

Beim anschließenden Versuch mit meinem Handy via Bluetooth den DSP zu konfigurieren, ließ sich mein Poco ums verrecken nicht mit dem Audio System DSP koppeln. Das Kopplungsfenster öffnete sich in diesem Fall in der App einfach nicht und nach einer dauerhaften Ladeanzeige (Endlosschleife) kam zum Schluss ein roter Fehlerbildschirm. (siehe Foto)

 


 

Aus der Traum für dieses Wochenende, aber der Sound des DSP war schon ohne die Anpassung ziemlich zufriedenstellend, weshalb ich erst einmal beruhigt beschoss "auf einem guten Weg zu sein und am Montag Audio System zu befragen". Nach einem Mailwechsel mit dem echt kompetenten Softwareentwickler von Audio System (Oliver Brackelmann) musste ich den DSP zu Ihm senden, da ein Hard- und Softwareupdate erforderlich war, der online Händler hätte wohl ältere Lagerware verkauft, da mein Gerät keinen Softwareversionsaufkleber hatte - so sein korrektes Statement. 

Also deshalb eines vorweg: ACHTET BITTE BEIM KAUF DES AUDIO SYSTEM DSP CO 40.5 AUF EINEN SOFTWARE VERSIONSAUFKLEBER, EGAL WECHEN SOFTWARESTAND!!!! Denn nur so kann das Gerät mit der App kommunizieren!!!!

Das doofe an der Sache war natürlich - Alles musste wieder raus - Katastrophe! Die Hin- und Rücksendung zu Audio System dauerte inklusive Reparatur gerade mal 8 Tage - Also der Service von Audio System ist wirklich super! Und das Gerät was ich dann zurück bekam ebenso. Nach den Routing Einstellungen (Subwoofer auf Kanal 7: + 3 dB - Butterworth 12 dB Filter, Kanal 1 und 2 Front LS: -1,5 dB, Kanal 3 und 4 Heck LS: +1,5 dB) und der Überprüfung der Phasenlage erhielt ich einen 1A Klang!!! Jeder Lautsprecher ist natürlich individuell einzeln konfigurierbar, Equalizer, Frequenzweichen Phasenlage, Ansteuerung alles war über die App einstellbar, es war wie Zauberei...was der Sigma Chip von Analog Devices in diesem DSP ablieferte, wenn man sich dann noch daran gewöhnt, das der 5. Kanal (für den passiven Option Sub) nur auf Kanal 7 konfiguriert werden kann, was mir zwar etwas unlogisch erschien - aber egal, erhält man ein grandioses Klangerlebnis!!! Und das Beste ist, ALLES sieht vollkommen nach Serie aus, ein klassischer Wolf im Schafspelz und der Kofferraum ist jetzt einfach nur RIESIG ganz ohne Subwoofer ;o)

 




Ich hätte niemals zu hoffen gewagt, das so ein 12x8 cm kleines DSP Miniding 5x60 Watt RMS an 2 Ohm raushaut und das in einer Souveränität das sich Gänsehaut am ganzen Körper einstellt! Von Dire Staits bis Usher...das Ding knallt und brilliert das es eine wahre Freude ist, besonders übers Handy, was zu guter letzt auch ein Verdienst der ausgewählten Lautsprecher von Ground Zero und vor allem von dem Option Drive 7,6 UP zu sein scheint. 

Da ich ja alles wieder ausbauen musste um den reparierten Audio System DSP wieder einbauen zu können, habe ich dem Kleinen noch zum Abschluss einen 6 cm 12V Lüfter spendiert, den ich via Zündungsplus anschoss. Als Vorsichtsmaßname gewissermaßen, da ich kein Bock habe diese ganze Frickel-Sache nochmals auf Grund mangelnder Luftzirkulation und thermischer Probleme durchstehen zu müssen.

Diese kleinen "Zusatzleistungen" (Siehe Foto) hätten mich im Autohaus fast 4000 Euro extra gekostet, in Eigenregie waren es 1200,- wovon allein 530,- für das hier beschriebene Soundupdate fällig wurden.

Jedenfalls toppt das Ergebnis dieser Odyssee alle meine Erwartungen und ich muß sagen das sich der Aufwand gelohnt hat, auch wenn es ein paar Stolpersteine gegeben hat. Ich habe aber ein wenig das Gefühl das die teuren Komplettsysteme zwar nicht besser sind als das was ich hier getrieben habe, aber ich denke die Zusammenstellung wurde vorher ausprobiert und zwar von Menschen und das nicht nur in der Theorie - Dann kann Plug und Play sicherlich funktionieren. Sowas kostet nun mal, ich war gewissermaßen "Beta-Tester" und habe durch meinen Einsatz zwar Geld gespart, (mehr als die Hälfte) aber auch Zeit und Nerven investiert (3 komplette Samstage) Weil meine Zusammenstellung halt noch nicht ausgereift war. Wogegen ich früher an einem WE eine komplette Car Hifi Anlage nebst Radiotausch, Endstufe, Subwoofer und Lautsprecher realisiert habe - und das ohne Plug and Play! Sei es drum. Heute ist einfach vieles komplexer und nicht ganz ausgereift, um trotzdem gute Ergebnisse zu erzielen musst Du entweder ein bisschen pfiffig sein oder viel Geld ausgeben...ich bevorzuge halt das erste.

 

Beste Grüße

 

Euer Micha



 


Auto Hifi mal anders - Oder wie man fetten Sound zwangsweise unsichtbar macht!

 Teil 1

Ich kam im Juli aus meinem "Kurort" in Ägypten zurück, aus jener Zuflucht, welche mir nach 3 Wochen die nötige Kraft verleiht, den alltäglichen Wahnsinn hierzulande zu überstehen. Frisch gelandet fand ich unsere Straße in voll gesperrtem Zustand wieder, selbst für Anwohner. Schön dachte ich, ohne vorherige Info und ich hatte alle meine gesundheitlichen-, technischen- sowie bürokratischen Termine in die letzten paar Tage meines Urlaubs gelegt, sowie mein Auto auf unserem Grundstück belassen. Irgendwie versuchte ich dann alles mit dem E-Bike zu erledigen, bis auf meinen Auto-Werkstatt-Termin natürlich - bei strömendem Regen versteht sich. Als die Sanierung der Straße vollendet war und ich den zweiten Tag nach meinem Urlaub endlich wieder mit dem Auto zur Arbeit fuhr - natürlich ohne meinen Werkstatt-Termin wahrgenommen zu haben.... brach mir während der Fahrt mein linker, vorderer Querlenkerträger mit verheerenden Folgen für meinen alten Seat Ibiza ab. Lange Rede kurzer Sinn "Katastrophe" -  Abschlepp- und Reparaturkosten legten einen Auto-Neukauf nahe. (Siehe Foto)

 

 

Ich bin in meinem Leben immer alte Karren gefahren und hab das auch bis zu diesem Tage im Juli nie bereut, aber die Nummer war echt lebensgefährlich, deshalb entschied ich mich erstmalig für einen Neuwagen, einen Hyundai i 30 PD, so wie er im Autohaus stand. Da ich aber immer schon audiophil veranlagt war, stellte mich dieses Fahrzeug vor eine neue Herausforderung. Wie zur Hölle kriege ich da drin einen guten Sound hin, ohne den i 30 mit gigantischen Subwoofern und Audio Caps, sowie fetten Stromkabeln zu verunstalten? Vorher bei 10-20 jährigen Autos war mir das eigentlich immer egal - nur jetzt?! Zeit erwachsen zu werden!

Ich betrat also absolutes Neuland für mich. Vorher galt nur eine Richtlinie: "Bigger is better"! Nun, war natürlich Unsichtbarkeit das Gebot der Stunde. Ich klopfte naheliegender weise zuerst mein Autohaus und sämtliche Auto Hifi-Schmieden ab. Leider waren die Angebote diesbezüglich fachlich- oder finanziell indiskutabel - Also entweder inkompetent oder super, aber exorbitant teuer. Also selbst ist der Micha! Ich entschied mich, da das serienmäßige Setup erhalten bleiben sollte, für eine "plug and play" Lösung. Nach langer Suche hab ich dann was zusammengestellt, was den Geldbeutel schont und doch auf dem Niveau von Match-Audio, Sonus, Option, Focal oder anderen Auto-Soundupgrades spielen sollte, welche locker in vierstellige Preisregionen vordringen. Statt dessen wurde von mir mit Zubehör und Kleinmaterial lediglich 530,- Euro bezahlt.

 Folgende Teilnehmer kamen zum Einsatz:

1. Der 5 Kanal DSP co 40.5 von Audio System. (249,-)

2. Vier Grond Zero 165mm Koaxial-Chassis mit i 30 PD Kit "GZIF 6.5". (148,-)

3. Der passiv Untersitz-Subwoofer Drive 7.6 UP. (99,-)

Und weil es so unschön ist original Kabelbäume zu zerrupfen kam ein i30 Y Adapter für Plug and Play Systeme von Tomzz Audio zum Einsatz (31,99). So weit, so gut dachte ich, allerdings sollten noch ein paar unvorhergesehene Problemchen auftauchen, welche es so, früher nicht gegeben hätte. Aber Eines nach dem Andern.

 


Ich begann hoffnungsfroh mit den Türlautsprechern, denn die Türverkleidungen ließen sich beim i30 sehr leicht entfernen, dazu gibt es im übrigen tolle YouTube Videos. Einzig nötige Werkzeuge dazu sind, ein Kreuzschlitzschraubendreher und ein Kunststoff "Kuhfuß" - Bei Amazon als Set für ganz kleines Geld zu erwerben. (siehe hier) Diese Werkzeuge reichen ebenso für die Demontage sämtlicher Innenverkleidungen beim i 30 aus. Nach dem Ausbau der vietnamesischen Originallautsprecher (nebenbei erwähnt, völlig unzureichend die Teile) musste ich feststellen, das die Passringe der Ground Zero Chassis trotz der Ebay Teilegarantie (für Hyundai i 30 PD) nicht, aber auch nicht im entferntesten, passten. Es war Samstag Nachmittag und ich hatte mir eigentlich vorgenommen (zumindest die Lautsprecher) an diesem WE einzubauen, an wirklich passenden Adapterring-Ersatz war jetzt nicht mehr kurzfristig heran zu kommen....ich musste mir also etwas einfallen lassen. Die dünnen Plastikringe gefielen mir sowieso nicht wirklich, deshalb zersägte ich kurzer Hand die originalen Lautsprecher, deren Korb, gleichzeitig auch der Befestigungsring war (siehe Foto) - das Ergebnis: Absolut genau passende Einbauringe, sogar die Steckverbindungen waren nach kurzer Kabel-Anschuss-Modifikation hiermit integriert, sodass der Original Kabelbaum nicht angetastet werden musste - Grandios!!!! Sowas gibt es allerdings auch für knapp über 70 Euro für sämtliche Autos und Chassis aus stabilem Aluminium.

 



Nach dem Einsetzen aller, so modifizierten Türlautsprecher, sowie dem Zusammenbau der vier Türen, gab es einen ersten Soundcheck. Und tatsächlich brachten die neuen Ground Zero Mittelklasse Lautsprecher eine erhebliche Verbesserung. Einiges mehr an Dynamik und Klarheit. Für ein (bis jetzt) reines Lautsprecherupgrade - richtig gut! Da das Ergebnis derart positiv war verzichtete ich darauf noch Alubutyl in die Türen zu kleben, auch aus Sorge das der Kram später bei der nächsten Sommerhitze runter kommt. Am nächsten Samstag sollte dann der DSP und der Subwoofer folgen...ich verrate nicht zu viel wenn ich sage, dass es auch hier zu einigen Schwierigkeiten kommen würde.

 

Der zweite Teil folgt umgehend....

 

Beste Grüße

 

Euer Micha

Samstag, 24. Juni 2023

Der Scuba Tector Langzeittest


Nun sind wir wieder an altbekannter Stelle in Ägypten und genießen unseren wohlverdienten Urlaub - Mit dabei, zwei Scuba Tectoren von Quest/Deteknix, welche uns bereits 3 Jahre viel Freude bereitet haben, (siehe hier) ganz im Gegensatz zu ihren Vorgängern. Der erste Satz dieser Dinger ist nämlich sang- und klanglos im zweiten Urlaub abgesoffen, wurden allerdings ohne Probleme vom Deteknix/Quest Service in 2 neuere Modelle umgetauscht, da das Eindringen von Wasser (Undichtigkeit) noch in der Garantiezeit geschah. Der Umtausch lief sehr easy ab, also schon mal ein dickes Plus für den Service von Deteknix/Quest. 

Die uns zugesandten Scuba Tectoren der neueren Generation (LED in der Spule) waren problemlos in der Türkei, in Griechenland und in Ägypten im Einsatz und hielten bis in unserem aktuellen Urlaub, fast genau 3 Jahre. Stand heute ist allerdings, das auch diese beiden Sonden aktuell wieder Wasser gezogen haben. Die Verschlüsse wurden immer dicht von uns verschlossen, die Gewinde gereinigt und die Dichtungen gefettet und trotzdem liefen sie mit Wasser voll. Die Tauchtiefe ging übrigens nie über 2m hinaus.

Ich habe mir allerdings die Mühe gemacht und die Stellen der aktuellen Undichtigkeit in der Badewanne mit Druckluft lokalisiert. Auf dem unteren Foto zeigen die Pfeile auf die Leck-Zonen. Es scheinen die Verklebungen an der Stelle des Übergangs zwischen Spule und der Elektronik (im Griff) zu sein. Auch das Sichtfenster scheint betroffen zu sein.


Die weißen Pfeile zeigen im übrigen auf die Reparatur-Stelle. Auch hier habe ich mir Mühe gegeben einen Fix zu finden. Meines Erachtens ist 2 Komponenten Epoxidharz-Kleber die beste Lösung, somit habe ich beide Stellen damit vergossen und siehe da, die Sonde ist dicht. Leider war die erste Elektronik nicht mehr zu Retten und so tauschte ich beide Platinen untereinander und ersetzte den Akku (bei Amazon etwa 10-12 Euro) und so konnte ich eine der beiden Sonden wirklich retten. Zum Glück hatte meine bessere Hälfte vor dem Urlaub eine neue Nocta Sonde bestellt, sodass der Urlaubsspaß nicht getrübt wurde. 

Das Fazit für mich ist, ein erneuter Kauf eines Scuba Tectors, welchen ich von Anfang an mit Kunstharz vergieße, um so der offensichtlichen Schwachstelle vorzubeugen. Es scheint echt so zu sein das jeder Hersteller (zumindest die die ich kennengelernt habe: Secon von Elbinger, Teknetics, Deteknix/Quest und eventuell Nocta) Schwachstellen aufweist, welche nach ein paar Jahren zum Neukauf zwingen. Da Deteknix einen guten Service hatte und ich nun die Schwachstellen kenne, werde ich bestimmt keinen anderen kaufen und daran erneut Fehler finden, welche ich vielleicht nicht mit kleinem Aufwand fixen kann.


Vielleicht hilft Euch dieser Artikel eine Enttäuschung zu vermeiden.


Liebe Grüße


Euer


Micha

P.S.: Die Nocta Sonde scheint elektrisch recht gut zu sein da wir sofort Goldfunde hatten, allerdings ist das Material nur als billig zu bezeichnen, da es bereits am 3. Tag, trotz sorgfältiger Behandlung, den Geist auf gab. (Siehe Fotos)




Sonntag, 2. April 2023

Heimat bald nur noch für Reiche?


Bildquelle: Unser Eigenheim, modern renoviert und hat doch nach EU Verordnung keine Zukunft! Danke Leute - Ein Leben Arbeit für die Katz!

Heimat ist für mich ein Gefühl von Vertrautheit, Sicherheit und Zugehörigkeit. Familie und Lebensglück zu erleben, in einer Umgebung von Freunden mit denen man Zeit verbringt, egal ob auf der Arbeit oder nach Feierabend im eigenen Garten oder der Stammkneipe. Heimat ist auch die Umgebung und Landschaft in der dieses Leben stattfindet, die Infrastruktur welche der Staat durch unsere Steuergelder zu schaffen hat und die, welche wir uns durch unserer Hände Arbeit errichten, zum Beispiel das Eigenheim. Das eigene Haus ist dabei nicht nur der Ort an dem man Zuhause ist, sondern auch sehr oft der Eckpfeiler der finanziellen Lebensplanung. Ob neu gebaut, gekauft oder geerbt spielt dabei kaum eine Rolle, zumindest nicht im finanziellen Segment der neuen Mittelschicht.

Der mittelständige Häuslebauer spart sich die Abzahlung seines Häuschens hart vom Munde ab, er erträgt dafür so manche Demütigung auf der Arbeit um seinen Job zu behalten und somit die wirtschaftliche Existenzgrundlage für sich und seine Familie zu sichern. Ebenso ergeht es dem Käufer eines Gebäudes oder einer Wohnung wenn er nicht wirklich mit dem viel besagten Silberlöffel im Allerwertesten geboren wurde. Der Immobilien-Erbe des finanziellen Mittelstandes ist auch nicht viel besser dran. Hier müssen Geschwister ausgezahlt, sowie die Restschuld neu finanziert werden. Oft haben die Eltern aus Geldmangel alles auf dem Stand der 80er Jahre hinterlassen und der Erbe steht vor einem erheblichen Restaurations- und Renovierungsstau. All diese Menschen tun ihr finanziell möglichstes um die Bausubstanz zu erhalten und die Häuser wirtschaftlich und umweltbewusst zu betreiben. Zum Beispiel durch den Einbau von dreifach verglasten Fenstern und Kunststofftüren, sowie den Einbau von modernen Gasthermen oder Ölheizungen.

Das Ziel dieses ganzen Aufwandes ist es, am Ende der Lebensarbeitszeit, lebenswert in einem bewohnbaren bezahlten Häuschen zu wohnen, in dem keine horrende Miete oder Abzahlung fällig ist. Bei steigenden Mieten, Wohnungsknappheit, enormer Zuwanderung und einer beinahe zweistelligen Inflationsrate, ist es um so wichtiger im Alter nicht am Verdrängungswettbewerb um Wohnraum teilnehmen zu müssen. Bei einer durchschnittlichen Rente von vielleicht 1400 Euro (etwas über dem Bundesdurchschnitt) wäre so was (bei einem bezahlten Haus) zwar nur knapp bzw. fast nicht mehr möglich, aber immerhin wäre man ja vielleicht noch zu zweit und hätte dann beispielsweise etwa 800 bis 1000 Euro vom Partner mit in der Überlebenskasse. Dieses finanzielle Lebensmodell könnte noch funktionieren und träfe etwa auf 7-10 Millionen Einzel-Immobilienbesitzer in Deutschland zu, also auf etwa geschätzte 16 Millionen Einzelpersonen.

Mit der neuen Verordnung auf EU Ebene, alle Haus- und Wohnungsbesitzer bis 2050 zur Klimaneutralität ihrer Immobilie zu verpflichten und der parallel dazu laufenden Gesetzgebung der Ampel Koalition, ab 2024 keine neuen Heizungen mehr zu verbauen, welche nicht mindestens mit 65%erneuerbaren Energien funktionieren, werden mindestens 16 Millionen Lebensmodelle zerstört! Besagte Lebensmodelle haben KEINEN Plan B! 16 Millionen Bürger haben ihr ganzes Leben gearbeitet für ihren bescheidenen Wohlstand im Alter, ihre Renten hat man ihnen bereits versteuert und ihre Lebensarbeitszeit verlängert, sie betreiben ihr Eigenheim, zahlen es ab und renovieren es nach Kräften nur um beim Renteneintritt keine Miete oder Abtragung mehr zahlen zu müssen - Und jetzt kommen die Apparatschiks aus Berlin und Brüssel mit ihren neuen zynischen Bestimmungen. Es wird diesen Menschen vorgeschrieben, sich weitere, bis zu 150.000 Euro Schulden auf die Schultern zu legen. Dafür sollen Wärmepumpen, Solaranlagen, Fußbodenheizungen und /oder eine komplette Wärmedämmung von Altbauten angeschafft und installiert werden.

Die normal verdienenden Hausbesitzer über 50 (besonders die von Altbauten wie bei uns) werden das nicht mehr schaffen, sie werden nicht plötzlich in exorbitant gut bezahlte Jobs kommen, sie sind einfach zu alt für viele Arbeitgeber und sie sind froh ihren Job zu behalten. Ab 60 dann sind die Banken auch nicht mehr willens Kredite in dieser Größenordnung zu vergeben, da mit dem Ableben des Schuldners vor der Schlussrate des Kredites gerechnet werden müsste. Erben ohne großes Vermögen werden die „ökologisch“ unsanierten Elternhäuser trotz ihres guten Zustandes und der guten Lage für Schleuderpreise verkaufen müssen, da sie sich die anschließenden Investitionen vor denen sie stünden nicht mehr leisten könnten.   

Das Ergebnis wird sein, das lediglich nur hochbezahlte Angestellte oder Reiche sich ein Eigenheim nach neusten Öko-Vorschriften leisten könnten und das Dorfgemeinschaften welche über ein Jahrhundert gewachsen sind zerstört werden. Alteingesessene Familien werden den „neuen Reichen“ weichen müssen und so in gesichtslose Wohnghettos verbannt oder sie wandern aus in Länder wo ihre Rente noch für einen bescheidenen Lebensstandard reicht. Millionen Bürger verlieren also nicht nur ihr Haus, sie verlieren ihre Heimat! Auch das ist übrigens ein Grund für Euern selbstgemachten „Fachkräftemangel“, liebe Heimat-Verwalter!


Beste Grüße mittelfristig deshalb auch bald von außerhalb Deutschlands


Euer Micha

Sonntag, 22. Januar 2023

Fresst Euren Scheiß doch alleine!

 

                                            Bildquelle: stock.adobe

Schon länger wurden Insekten durch Presse und Dokus als Superfood gehypt. Machten sich in der Vergangenheit noch eher kleine Rand-Grüppchen wie Fitness-Junkies oder Ökö-Freaks, in speziellen Läden, über diese quirligen Krabber her, so wird aktuell mit einer neuen EU Richtlinie, beispielsweise der Mehlwurm oder die Grille für‘s breite Volk zugelassen. Die gesamte Lebensmittelbranche scharrt nun mit den Hufen, denn vom Knusperriegel bis zur Fertigsuppe steht nun ein billiger Proteinträger zur Verfügung, welcher nahezu in alles mögliche hineingemischt werden darf um andere, teurere Rohstoffe zu sparen - Oder besser gesagt den Gewinn zu maximieren. Ja man spricht sogar vom Butterersatz durch Insektenfett. Mit dem Mehlwurm fing es an offiziell zu werden, 2022 folgte dann die EU Verordnung zur Grille (siehe hier) und nun zu Beginn dieses Jahres gilt ab dem 24. Januar die Zulassung von Grillenpulver in Lebensmitteln. (siehe hier). Unten jetzt mal ein sinngemäßer Auszug zur Grille:

Die Hausgrille: Die Hausgrille darf in Back- und Teigwaren, Schokoladenerzeugnissen und bierähnlichen Getränken Verwendung finden. Die Insekten dürfen in Lebensmitteln verwendet werden, wenn sie zu Pulver verarbeitet wurden. Auf den Produkten taucht dann folgender Hinweis auf: "teilweise entfettetes Pulver aus Acheta domesticus"

Und wer glaubt das irgendeine Firma Hausgrille auf sein Produkt schreibt, wenn es ausreicht Acheta domesticus zu schreiben, der glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten. Diese Kennzeichnung von Ungeziefern in Lebensmitteln mutet an wie die mittelalterliche Informationspolitik der Kirche in Sachen Bibellehre für‘s gemeine Volk – Hauptsache man versteht es nicht! In den ohnehin schon kleingedruckten Ingredienzien findet man nämlich sehr wahrscheinlich (siehe oben) lediglich den lateinischen Namen des verwendeten Insektes. So hört sich dann für den Nichtlateiner „Acheta domesticus“ eher an wie eine nette Blume oder ein Heilkraut, als das der Normalbürger an eine Hausgrille denken würde. Apropos Religion und Glaube. Auch wenn ich nun Gefahr laufe unsachlich zu werden, so erbost es mich doch, das für alle Analphabeten und Neubürger, welche unserer Sprache nicht mächtig sind, Schweine, Rinder und Geflügel bildlich auf Lebensmitteln abgedruckt sind, damit das verwendete Tier sofort erkannt werden kann. So wird u.a. die Einhaltung fremder Religionen gesichert. Bei uns, die wir schon länger hier leben, reicht der möglichst kleine Abdruck an unprominenter Stelle in einer toten Sprache.

Immer wieder nett solche Gleichbehandlung! - Okay, Einspruch stattgegeben, die Neubürger können weitreichend auch kein Latein ;o) Dafür hätte ich dann aber die perfekte Lösung im Sinne der Vereinheitlichung und plädiere für Spinnen, Schimmelkäfer, Grillen und sonstige Krabbler welche auf der Frontsetie des Produktes abgedruckt werden müssen in dem Sie Verwendung finden. Somit regelt sich der Verkauf (oder besser gesagt der Nichtverkauf) solcher Produkte von ganz allein – Versprochen! Also wenn Ihr unbedingt wollt, esst diese Biester allein und lasst uns bitte selber entscheiden was wir essen! Im übrigen nehme ich die Durchsetzung dieser EU Verordnungen zum Anlaß 100 Prozent meiner Nahrung bei umliegenden Bauern zu kaufen - Im Vorfeld waren es eher knapp 30 Prozent. Wenn Ihr auch kein bock auf Insekten in Eurer Nahrung habt aber in der Stadt wohnt, nutzt wenigstens Euer Handy zur Übersetzung und boykottiert diesen Scheiß!


Beste Grüße


Euer Micha

Nachtrag

Natürlich wirkt mein Artikel auf den ersten Blick etwas unsachlich, weil ich einfach nur wütend war das so etwas überhaupt möglich geworden ist. Und JA -  z.Zt. "muß" auch noch die deutsche Bezeichnung des Insektes auf dem Produkt stehen, allerdings ist es nur "Pflicht" diese in der Zutatenliste aufzuführen. Und es sei noch angemerkt das es gesetzlich diesbezüglich KEINE Kenzeichnungspflicht gibt, (siehe hier) lediglich eine EU Vorgabe, das ist schon ein gewaltiger Unteschied. Da momentan aber noch versucht wird uns Insekten als Superfood zu verkaufen, wirbt man damit sogar offensiv, dick und mittig auf den Verpackungen. (siehe hier

Es ist aber abzusehen das solche Produkte wie Steine in den Regalen liegen bleiben, ja die Verbraucher sogar schockiert und erbost reagieren, selbst wenn es nur um einen Werbegag gehen würde (siehe hier), deshalb fliegen sie mittlerweile bei einigen Händlern wieder aus den Regalen (siehe hier). Aus diesem Grunde wird man dazu übergehen die Kennzeichnungen immer kleiner und unverständlicher zu formulieren und diese ins Kleingedruckte zu verbannen. Danach wird eine entsprechende Lobbyarbeit in der EU dazu führen das heimlich still und leise die Regeln der "Kennzeichnungsplicht" (eher Richtlinie) aufgeweicht werden. Und das sowas dann später, wie bei der Schildlaus bereits geschehen (Farbstoff E 120), oder bei der Gummilack-Schildlaus, besser bekannt als Schellack (E 904), den Weg in unser Essen findet, aber somit auch aus dem Bewusstsein der Verbraucher verschwindet. Und dann wird es normal sein in immer größerem Umfang Insekten zu essen. Während die Elite sich weiterhin Steakes, Lachs, Kaviar und Champagner einverleibt.

Dienstag, 29. November 2022

Dieser Tage……Gedanken zum Advent


 Bildquelle: Pexels - Freie Bilder

Dieser Tage war ich einkaufen, einkaufen für meine Familie, meine Liebsten. Als ich durch die Stadt ging fielen mir einige leere Schaufenster auf, es war trotz der erst späten Nachmittagsstunde dunkel in den Verkaufsräumen und als ich näher schritt, sah ich hinter den etwas verstaubten Scheiben jeweils „zu Vermieten“ Schilder – Wieder ein paar Träume gestorben dachte ich noch, denn ich kannte dieses Gefühl der Hilflosigkeit noch recht gut, ich war nämlich selbst mal einer von denen. Jenen kleinen Selbstständigen, die den Kampf nie aufgeben wollten. Den Kampf um Kunden, mit viel Service, Phantasie, Innovation und Leistung – einfach mit Herzblut. Die Kunden kamen, sogar sehr viele und sie wussten mein Angebot zu schätzen, aber letzten Endes langte es doch nicht und ich gab nach über 4 Jahren mein Geschäft auf. Gierige Vermieter, Knebelverträge, Betrug und die Finanzkrise 2008 gaben mir damals den Rest.

Doch heute, heute ist es anders und das sah ich als mein Blick über die Fassaden der umliegenden Häuser strich. Kurz vor dem 1. Advent hab ich noch nie so viele Fenster schmucklos, trist und dunkel erlebt...vielleicht liegt es an den gestiegenen Energiepreisen, dachte ich noch….Hatten wir doch jetzt selbst erst noch 3000 Euro für 2000 Liter Heizöl berappen müssen. Ja und dann war da noch der Brief von den Stadtwerken welche uns kund taten, das sich unser Strompreis verdoppeln würde, von 120 auf 240 Euro im Monat. Ja es waren wohl die Energiepreise.

Als ich dann im Rewe-Markt meiner Wahl ankam sah ich wieder mal einige leere Regale, diesmal war es nicht das Klopapier oder das Mehl, oder Öl, heute waren die Molkerei-Produkt Kühlschränke sehr dünn ausgestattet. Sei es drum, ich zog meinen Einkauf durch, Essen und die anderen üblichen Güter für 4 Personen und 4 Tage. An der Kasse kam dann das Unvermeidliche, nach dem alle Produkte über den Barcodescanner gehuscht waren, spuckte der Rechner der Kasse 168,43 Euro aus. Nun ja, ich war Kummer schließlich gewohnt, obwohl der Lachs dem Seelachs gewichen war und den Kartoffeln diesmal die Fleischbeilage fehlte, da sie als Pellkartoffeln mit Kartoffel-Creme auf dem Tisch landen sollten. Verrückt, vor nicht all zu langer Zeit hätte ein solcher Einkaufs-Preis für einen Festtagseinkauf über die Osterfeiertage für uns alle gereicht.

Ja, früher war alles besser, oder nicht?! Vielleicht trügt mich mein Gedächtnis, aber beim 2006er WM Sommermärchen war alles so leicht und fröhlich. Der Sommer lag endlos vor uns und in meinem frisch renovierten Biergarten trafen sich die Leute zum Public Viewing. Überall waren Deutschlandfahnen ohne den Hauch eines „Nazi-Verdachts“ - die ganze Welt feierte friedlich und freudig König Fußball. Und dass in den weltbesten Stadien, bei deren Bau niemand ums Leben kommen musste. Selbst noch 2008 bei der EM feierten wir nach dem Abpfiff mit den türkischen Fans zusammen in der Dönerbude den deutschen 3:2 Sieg über die Türkei.

Und dieser Tage? Dieser Tage starben hunderte Arbeiter beim Bau völlig unnützer Stadien, mitten in der Wüste von Katar, um dort bei der Wüsten WM den Imperator Fußball zu „feiern“ - selbstverständlich vollkommen CO2 neutral das ganze Event. Und ein Sieg wird nicht mehr miteinander gefeiert, sondern es wird seine Macht demonstriert, wie zum Beispiel nach dem Sieg von Marokko über Belgien. Nach dem Spiel wurden die Niederlande und Belgien durch ihre zugewanderten Gäste aus Nordafrika in ein bürgerkriegsähnliches Schlachtfeld verwandelt. Wahrscheinlich brach sich in dieser sinnlosen Orgie der Zerstörung die Verachtung gegenüber dem Gastgeberland bahn. Kaum auszudenken was geschehen wäre, wenn Marokko verloren hätte, vielleicht sogar gegen unsere Mannschaft. Dieser Tage ist eben alles anders im besten Deutschland aller Zeiten.

Ich wünsche Euch allen einen frohen 1. Advent gehabt zu haben. Ich gehe jetzt jedenfalls raus die Adventsbeleuchtung installieren.


Euer Micha


Zwar nicht wie bei Griswolds aber ganz nett ;o)




Mittwoch, 10. August 2022

Das selbst gemachte Gasproblem in Deutschland - Update!

 

 
                                          Bildquelle - Freie Bilder: rawpixel.com

Es verwundert schon von allen Seiten zu hören wie sehr die Weltwirtschaft von den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine beeinträchtigt werden soll. Wider besseren Wissens suggerieren aber große Nachrichtenagenturen nahezu gebetsmühlenartig diesen Umstand, jene (ich nenne sie mal) Halbinformationen werden dann kritiklos von den TV Nachrichtensendungen und Zeitungen, mit großen Schlagzeilen, zur exklusiven Wahrheit erklärt. Hintergründe – Fehlanzeige!

Deshalb werde ich nun einige Hintergründe zum Gasstreit liefern, welche bewusst oder unbewusst kaum öffentlich thematisiert werden.

Das Thema Nord-Stream und „Gasknappheit“ bewegt, oder besser gesagt lähmt, ganz Deutschland, vor allem die jenigen die bald Dank Habecks Gasumlage ihre Gasabschläge nicht mehr bezahlen können. Zuerst einmal folgendes: Gas ist im ÜBERFLUSS vorhanden! Beteiligte deutsche Gasgroßversorger bekommen via Nord-Stream 1 exklusiv russisches Gas zu Top-Preisen weit unter Weltmarkt Niveau, nur liefert Russland nicht genug Gas und das hat einen Grund - Wartung. Außerdem exportiert Deutschland jede Menge Gas was den Engpass zusätzlich befeuert - dazu am Ende mehr. 

In die Nord-Stream Verträge wurden die international üblichen „Take or pay“ Klauseln aufgenommen. Das heißt, das beteiligte deutsche Gasversorger Nord-Stream-Gas zahlen müssen, ob sie Gas davon abnehmen oder nicht – Irgendein Vorteil muß der Lieferant ja schon haben, wenn er sein Gas zu Schleuderpreisen abgeben muß. Also ist Gas sparen um „Putins Krieg“ abzuwürgen, übrigens ein Argument was ich an jeder Ecke zu hören bekomme, vollkommener Nonsens! Wir bezahlen so oder so und Gazprom verkauft eben jenes Gas welches wir nicht abnehmen an anderer Stelle weitaus teurer. „Putin“ würde also mit einem Gasabnahmestop (Embargo) unsererseits doppelt und dreifach verdienen. An dieser Stelle kommt jetzt die Behauptung ins Spiel das „Putin“ uns mit Liefermengenbegrenzung durch vorgeschobene „Höhere Gewalt“ (Reparatur und Wartung der Pipeline) erpressen würde - Auch diese Behauptung stimmt nur zum Teil. Sicherlich wird der eine oder andere in Russland mit Schadenfreude registriert haben, das wir uns selbst aus ideologisch- politischen Gründen in eine vertragliche Gas-Sackgasse gebracht haben, und sich nicht gereade beeilen mit der Wartung der Anlage. Aber Hand aufs Herz, wer würde nicht dem Reiz erliegen, einem dummen Nachbarn der obendrein noch unfreundlich ist, ein wenig zappeln zu lassen, zumal er selbst Schuld ist an seinem Dilemma?!

Nicht zuletzt aus Gründen der Redundanz wurde die Nord-Stream Pipeline Anlage mit je zwei Strängen gebaut, sodass Wartungen und Reparaturen an einer Pipeline keine Gasfördermengenbeschränkung zur Folge hätten. Nord-Stream 2 wäre also jetzt in der Lage die fehlende Gasmenge, welche durch die Wartung von Nord-Stream 1 entstanden ist zu liefern – Ja, wenn die USA und einige Neider nicht wären. Denn es ist hauptsächlich dem Druck der USA und der Unfähigkeit (der vom grünen Zeitgeist unterwanderten) deutschen Politik geschuldet das Nord-Stream 2 nicht in Betrieb ging, obwohl die Pipeline schon fertig ist. Andere Ostsee Anlieger-Staaten schauten neidisch auf das Projekt, weil sie bei der Nord-Stream Lösung keine Transitgebühren kassieren konnten und verkauften scheinheilig ihre eigene Gier als Sorge um die Sicherheit der europäischen Gasversorgung. Als dann noch der Angriff auf die Ukraine erfolgte war der willkommene Anlass zur Verweigerung der Zulassung gegeben. Durch die daraus entstandene vertragswidrige Nichtinbetriebnahme der zweiten Nord-Stream Trasse hat man es der russischen Seite einfach gemacht, sich vertraglich korrekt (aber in Winkeladvokaten-Art), auf „höhere Gewalt“ durch Reparatur und Wartung von Nord-Stream 1 zu berufen. Hier nun schließt sich der Übergang zum Streit um die so genannte „Siemens-Turbine“ an, die eigentlich eine Rolls-Royce Turbine ist und deshalb, dank der Globalisierung, in Kanada gewartet wurde und nicht in Deutschland oder England. Tatsächlich unterlag die Wartung und Rückführung besagter Turbine den eigenen westlichen Sanktionen gegen Russland und bedurfte deshalb einer zeitraubenden Sondergenehmigung, welche fieberhaft vom Westen erarbeitet werden musste, ein klassisches Eigentor, bei dem sich „der Russe“ mit Sicherheit vor lachen auf die Schenkel geklopft hat. Gazprom wird nämlich nur nicht bezahlt wenn ein Eigenverschulden festzustellen ist, aber dieser Tatbestand liegt hier offensichtlich nicht vor.

Nun zu einigen kleinen technischen Details der Nord-Stream Anlage. Wie bereits gesagt besteht Nord-Stream aus zwei Pipelines mit insgesamt 4 Röhren, welche jeweils mit mehreren Rolls Royce Trent Turbinen pro Verdichtungseinrichtung betrieben werden müssen um den nötigen Druck aufzubauen. Sollte eine oder mehrere Turbinen ausfallen, so müssten die anderen Triebwerke (um diesen Druck aufrecht zu erhalten) entsprechend länger im ungünstigen Hochlastbereich arbeiten - Die Folge wäre ein höherer Verschleiß und noch mehr Wartungen sowie Ausfälle. Um die anderen Turbinen nicht zu gefährden hat Gazprom die Förderleistung reduziert, ob die Reduzierung so groß hätte ausfallen müssen sei mal dahingestellt, vertragsgerecht ist sie. Immerhin hat Gazprom die Lieferung nach der Wartung wieder hochgefahren und wird den deutschen Konzernen keinen Grund für einen Zahlungsstop liefern!

Ihr seht also, das ganze Bild hat immer zwei Seiten. Gerechtfertigt oder nicht, sind wir mit unserem Verhalten Russland gegenüber in jedem Fall unfreundlich, was sich in Lieferung von angriffsfähigen Waffen an einen russischen Kriegsgegner und Sanktionen gegen Russland manifestiert. Auch kommen wir unseren Verpflichtungen Russlands gegenüber nicht nach, was die Zertifizierung und Inbetriebnahme von Nord-Stream 2 angeht und wundern uns nun, das Gazprom daraufhin seinerseits spitzfindig in der Auslegung von bestehenden Verträgen zu Deutschlands Nachteil ist. Nicht Euer Ernst jetzt, oder?! Besonders blöd dabei ist, das wir uns auch noch im Vorfeld dumm angestellt haben und Gazprom alle nötigen Argumente liefern dies auch noch vertragskonform zu tun. Anstatt vertragsgemäß Nord-Stream 2 in Betrieb zu nehmen und so „Russland“ keine Begründung für Gasmengenbegrenzungen (wegen Wartung an Trasse 1) zu bieten, gefallen sich unsere Polit-Strategen darin, mit der Gasumlage Verbraucher dazu zu nötigen Konzerne wie den Gas-Konzern Uniper zu retten. Solche Konzerne haben Jahrzehnte lang gutes Geld an den deutschen Verbrauchern verdient und jetzt heulen sie rum weil sie höhere Gas-Kosten haben (sie bekommen ja weniger Gas aus Russland zu Schleuderpreisen) weil sie nun Gas zu regulären Preisen am Weltmarkt zukaufen mussten. Sowas nennt man Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Verlusten. Oder anders gesagt, die Gasumlage aus dem Habeckschen Paralleluniversum, ist das vom Verbraucher bezahlte Schweigegeld für die in Deutschland tätige Gaswirtschaft, damit diese nicht lautstark fordert Nord-Stream 2 zu öffnen. DAS ist die wirkliche Erpressung und einer der Hauptpreistreiber der hausgemachten „Inflation“ in DE, denn verdammt viel hängt hierzulande am Gas!!! Es ist Zeit! Entweder unterlassen wir den Export von Gas  (was 30 Prozent mehr bringen würde - siehe hier) oder öffnen Nord-Stream 2 und einigen wir uns wie vernünftige Menschen mit Russland. Andererseits droht nach Bundesnetzagentur der Blackout!!!!! (siehe hier)

P.S.: Polen wurde übrigens der russische Gashahn zugedreht, weil Polen sich geweigert hat russisches Gas in Rubel zu bezahlen, was Deutschland im übrigen tut. Und da Deutschland ja als Menschenfreund bekannt ist verkauft es unser günstiges Nord-Stream Gas an Polen weiter. Polen ist aber nicht der einzige Abnehmer von deutschem Gas, denn auch die Schweiz und die Tschechische Republik hängen direkt von den deutschen Gasexporten ab, während sich die Verantwortlichen in den Medien darüber wundern warum unsere Gasspeicher nicht voll werden und man unsern Verbrauchern rät man müsse halt kürzer duschen. Das ist keine Satire, sondern „ernsthafte“ Politik im heutigen Deutschland.



Liebe Grüße Euer Micha


Quellen:

MDR - Deutscher Gasexportstopp brächte uns 30 Prozent mehr Gas

Siemens - Siemens erwirbt Gasturbinen-Sektor von Rolls Royce

Focus - Putin hält mit Turbine Deutschlands Schicksal in der Hand

Spiegel - Russland hat Gaslieferungen wieder aufgenommen

Die Zeit - Uniper Rettung wird richtig teuer für den Verbraucher

Berliner Zeitung - Steuerzahler soll Uniper retten und doppelt zahlen

RND - Nordstream 2 Zertifizierungsstop durch Netzagentur - Wer bei einem Aus verliert

Fundscene - Rolls Royce Turbine STG-A65 spielt zentrale Rolle im Gassteit

Dienstag, 26. Januar 2021

Corona Impfstoffe und Medikamente – Kurz mal beleuchtet



Eigentlich wollte ich keine Corona Artikel mehr schreiben, aber ein wenig Information zu den momentan erhältlichen Impfstoffen und Medikamenten bin ich meinen Lesern doch noch schuldig. Ich selber habe meine letzte Impfung allerdings im Kindesalter erhalten und bin gut damit gefahren, mich im Krankheitsfall mit Natur-Medizin und vorbeugend mit Immunstärkung zu behandeln. Trotzdem bin ich aber nur ein Impfmuffel bei schlecht hergestellten, überflüssigen oder schädlichen Impfstoffen. Die Pocken z.B. wurden durch Impfungen nahezu ausgerottet und auch beim Killer Ebola halte ich Impfungen für sinnvoll. Denn obwohl ich eher für eine natürliche Stärkung der Immunabwehr bin, kann doch die eine oder andere Impfung der Schulmedizin sinnvoll sein, kommen wir deshalb nun zu den verschiedenen Corona Impfstoff-Arten am Markt. Die Beleuchtung dieser Impfstoff-Arten ist allerdings nur oberflächlicher Natur, da es noch viele andere Impf-Arten gibt welche miteinander kombiniert werden können, die Komplexität dessen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Nun aber los - Es gibt grundsätzlich vier Haupt-Impfstoffarten: mRNA Impfstoffe, Vektor Impfstoffe sowie Lebend- und Totimpfstoffe. Die Ansätze dieser Impfstoffe sind unterschiedlich, vor allem was die nachprüfbare Sicherheit vor Nebenwirkungen angeht.

Beim mRNA Impfstoff,(z.B. Biontech/Pfiser, Moderna) werden werden so genannte Messenger-Botenstoffe geimpft, welche in die menschlichen Zellen eindringen und diese zwingen zu einer "Virenfabrik" zu werden. Zwar werden keine lebensfähigen Coronaviren produziert, aber Proteine wie das Spike-Protein des Corona-Virus, welches normalerweise auf seiner Außenhülle sitzt. Die Vermehrung des eigentlichen „Impfstoffs“ findet also in unseren Zellen statt. Wenn alles gut läuft werden Antikörper gegen das Spike-Protein gebildet und die befallenen Protein fabrizierenden Zellen getötet. Momentan kann aber niemand garantieren ob und wie weit diese Impfstoffart Langzeitschäden produziert, da es noch nie Langzeit-Forschungen zu dieser Art Impfstoff gegeben hat. Diese Vakzin-Art (z.B. Biontech BNT162b2) wird gerade weltweit verimpft. Im Zuge dieser Impfungen werden eventuelle Spätfolgen auch erst spät und weit verbreitet sichtbar, was eine Risikoabwägung nahezu unmöglich macht – das halte ich für gefährlich! Aus diesem Grunde haben sich die Hersteller auch dazu entschlossen die Haftung für eventuelle Spätfolgen auf die Länder abzuwälzen, sprich auf den Steuerzahler. Zusätzlich ist jetzt schon erkennbar das dieser Impfstoff bei manchen Menschen zum Tode durch noch unerforschte Effekte (wahrscheinlich autoimmuner Natur) führen kann, besonders bei alten Menschen die es ja hauptsächlich zu schützen gilt. Dazu haben Norwegen und England mittlerweile Untersuchungen eingeleitet und ihre Impfempfehlungen geändert. Außerdem ist der Impfstoff recht teuer und schlecht zu handhaben, da er etwa bei -70 Grad gelagert werden muß und keine Erschütterungen verträgt. Ein weiterer Nachteil ist, das die Wirksamkeit gegen die neuen Mutationen bis heute nicht vollständig belegt ist, da nur eine von vier Studien diese bestätigt. Für diese Art Impfserum sind allerdings keine Bioreaktor-Kulturtechniken erforderlich, wie sie beispielsweise für einen inaktivierten Impfstoff benötigt werden, sie können daher schnell und in Masse hergestellt werden.

Vom Prinzip her beruht ein Vektor-Impfstoff auf einem „Viren-Taxi“, also auf einem Transportvirus, welches die eigentlichen Antigene befördert. Dazu wird gerne das Adenovirus genutzt, ein harmloses Virus, dieses Transportvirus sieht dann für das Immunsystem wie ein "böser Feind" aus. Das Transport-Virus und die Proteine sollen nicht vermehrungsfähig sein. Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen den Vektor-Impfstoffen. Die Trägerviren bei den aktuellen Vektorimpfstoffen gegen Corona tragen ausschließlich die Information zum Aufbau von einem oder mehreren Protein-Molekülen (Antigenen) des eigentlichen Krankheitserregers zu den Körperzellen, die dann die Virenbestandteile produzieren werden, was den Vektor-Impfstoff zum „RNA“ Impfstoff macht. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Zum einen kann ein Affen-Adenovirus benutzt werden wie beim Oxford Impfstoff (Astra/Zeneca) und zum anderen kann ein menschliches Adenovirus benutzt werden wie zum Beispiel beim russischen Sputnik-Impfstoff. Deshalb ist auch bei dieser Impfstoff-Art Abwägung und eine gesunde Skepsis zu empfehlen. Die Nebenwirkungen der erst genannten Vektorimpfstoffart sind in der Regel recht gut erforscht und reichen von Fieber bis zu Arthralgien und Arthritis. Was bei Ebola oder anderen schweren Krankheiten durchaus im „Kosten Nutzen Rahmen“ liegt. Wer aber schon mal an schwerer Gelenk Arthritis erkrankt ist/war braucht bestimmt keinen „Booster“ für seine Krankheit. Trotzdem ist der Verktorimpfstoff billig und in Massen herrstellbar sowie gut zu verwenden was Kühlung und Stabilität angeht. Allerdings bestehen bei den neuen Vektor Impfstoffen gegen Sars Cov 2 immer noch Unklarheiten bezüglich der Wechselwirkungen zwischen der unkontrollierten Produktion von Spikeproteinen im Organismus und der darauf folgenden Immunreaktion des Körpers. Zusätzlich gibt es durch die Konzentration auf das Spike Protein, Zweifel an der Wirksamkeit gegen Corona Mutationen. Die meisten Veränderungen der neuen Corona Varianten befinden sich nämlich, wer hätte das gedacht, in den Spike-Proteinen. Weiterhin kann der Impfling gegen das Trägervirus Immun sein was die Bildung von Antikörpern komplett verhindert!

Lebend- und Totimpfstoffe sind Impfen von lebenden (abgeschwächten) Viren oder toten Viren sowie von Virusteilen (z.B. Spike-Proteinen bei Corona). Im Gegensatz zur Lebendimpfung hat ein Totimpfstoff keinerlei Potenzial sich im Körper zu vermehren, der Lebendimpfstoff schon, was bei manchen Menschen zu einer Erkrankung führen kann. Beim Totimpfstoff wird aber lediglich das reine „Antigen“ des jeweiligen Erregers gespritzt, oder der getötete Erreger selbst - diese Technik ist viele Jahrzehnte alt und sehr gut erforscht. Sie wird unter anderem bei der alljährlichen Grippeimpfung benutzt und ist neben Rötungen, Entzündungen und etwas Fieber weitgehend risikoarm. Bei einer verabreichten Totimpfung durch einzelne Erregerteile muß allerdings der Impfschutz in Jahresabständen aufgefrischt werden. Ein Beispiel für aktuelle Corona Totimpfstoffe sind die des chinesischen Anbieters Sinuvac und Sinopharm. Aber auch in Europa gibt es einen Hersteller von Totimpfstoff der wahrscheinlich sogar im letzten Quartal dieses Jahres eine EU Zulassung erhält. Bei dem Corona-Vakzin VLA2001 des österreichisch/französischen Herstellers Valneva handelt es ich ebenfalls um einen klassischen Totimpfstoff, allerdigs wird hier das gesamte abgetötete Coronavirus injiziert, was eine längere Immunität garantieren soll und wahrscheinlich auch besser gegen Corona Mutante wirkt. Dieses Impfpräperat ist vor allem für Kinder, Autoimmunpatienten und alte Menschen mit Vorerkrankungen gedacht, da die Akzeptanz im menschlichen Organismus hoch sein soll und allem Anschein nach keine schwere Autoimmunreaktionen zu erwarten sind. Deshalb wäre dieser Impfstoff in meinen Augen ein näheres Hinsehen Wert und der beste Kandidat der besonders für Risikogruppen geeignet sein könnte um diese zu schützen, und natürlich für Menschen welche sich unbedingt impfen lassen wollen. Zudem wird dieser Impfstoff auch preislich recht günstig sein und weniger aufwändig bei der Kühlung. Allerdings sind in diesem Falle Bioreaktoren von Nöten, hier wird das Virus vorher angezüchtet bevor es neutralisiert werden kann. Trotzdem sollte man bei Totimpfungen generell nicht vergessen welche Konservierungsmittel, Wirkverstärker (Stichwort: Aluminiumsalz) oder Inaktivierungs-Substanzen benutzt wurden, (unten dazu mehr) da diese den Körper bei häufigem Impfen belasten können.

Der Nachteil bei Voll-Totimpfstoffen ist das zur Inaktivierung des Virus und zur Konservierung ein Chemie-Cocktail gespritzt wird. Im Fall des Corona-Virus erfolgt die Inaktivierung mit Beta Propiolacton, welches hochgradig giftig ist, dieses soll aber nach wenigen Stunden in geringe Mengen Hydroxypropionsäure zerfallen und dadurch im Impfstoff selbst unschädlich werden. Eine weitere Beigabe ist Aluminiumhydroxid, dieses wird oft als Konservierungsmittel in derartigen Impflösungen verwendet und kann dem entsprechend Nebenwirkungen hervorrufen. Es handelt sich dabei um örtliche Entzündungen des Muskelbindegewebes, auch Makrophagische Myofasciitis genannt. Sie entstehen in der Nähe von Impfstellen.Wenn diese Impfung allerdings tatsächlich mehrere Jahre „hält“ dann sollte das Schadstoffrisiko hierbei überschaubar bleiben und in der Relation für Risikopatienten viel mehr Nutzen als Schaden.

Kommen wir zum Ende hin auf eine bessere Variante des Corona-Schutzes zu sprechen - Die „Trump Variante“. Nein, kein Desinfektionsmittel injizieren, sondern die Gabe eines Antikörper-Mediamentes, welches Trump bei sich selbst anwenden lies. Die Verabreichung dieser Antikörper kann Gesunde, Infizierte und Risikopatienten vor und in der Frühphase der Infektion helfen, sodass ein eventuell schwerer Verlauf verhindert wird, zusätzlich wird auch gerade durch diese Antikörper ein Sofortschutz generiert und eine gewisse Immunitätsdauer von mehreren Monaten erzielt. Während nach einer normalen Impfung erst Wochen vergehen können bis ein Impfschutz einsetzt, sofern er dann bei manchen Impfstoffen überhaupt einsetzt! Die US-Firma Regeneron vertreibt eines dieser Medikamente, wovon sich der Bund (auch ohne Zulassung) immerhin 200.000 Dosen für den stolzen Preis von ca. 2000 Euro pro Gabe sicherte. Also für gut betuchte ist in DE schon mal mit dem „Besten“ gesorgt ;o) Allerdings soll dieses Medikament nach bisher unbestätigten Quellen den Mutationsdruck auf das Corona Virus erhöhen und hierdurch Mutationen fördern.

Alles in Allem soll dieser Artikel weder eine Pro- noch eine Contraposition zum Impfen gegen Corona einnehmen, sondern nur ein individuelles Abwägen der Risiken ermöglichen. Denn so wie es aussieht wird ja absehbar das nur geimpfte wieder ihre Grundrechte ausüben dürfen *sehrfragwürdigdasist*(selbst wenn dieses durch die Hintertür durchgeführt wird – Stichwort: Privaterlasse von Arbeitgebern, Airlines, Veranstaltern usw.) da ist der Anreiz natürlich groß sich möglichst schnell irgendeinen Mist injizieren zu lassen, nur damit man schnell wieder ins Stadion oder in den Urlaub kommt. Dieses soll mein Artikel abmildern und helfen eine verantwortungsvolle, gut durchdachte Entscheidung für seinen Körper und für andere treffen zu können. Letzten Endes soll jeder selbst abwägen und entscheiden was für ihn der richtige Weg ist.

Meiner Ansicht nach wäre der vermehrte Schutz von Risikogruppen und deren Impfung mit einem relativ sicheren und erprobten Impfstoff die richtige Strategie gegen Corona. Massenimpfungen der gesamten Bevölkerung mit unerprobten Impfstoffen ist für mich nur bei einem wesentlich gefährlicheren Virus angezeigt.Vielleicht sei zum Schluß noch der Hinweis gestattet das eine Impfung in keinster Weise eine gesunde Lebensführung und eine Stärkung/Balancierung des Immunsystems ersetzt.


Liebe Grüße


Euer Micha

 

Quellen:

Gelbe Liste - Impfstoffe 

Sience Files - Wenn die Impfe nicht wirkt 

Industrie Magazin - Valneva geht anderen Weg 

Tagesschau - Bund kauft Corona Medikament 

Medi Lexi - Aluminiumhydroxid 

Wikipedia - 3-Hydroxypropionsäure

FR - 33 Tote nach Impfung, Norwegen mahnt 

FAZ - Tote nach Impfung in Frankreich 

Spiegel - Dutzende Tote in Norwegen 

Wochenblick.at - Gibraltar: 53 Tote nach Biontech/Pfiser Impfungen

Taz - England warnt Allergiker vor Impfung

In Franken - In Deutschland 10 Tote nach Impfung 

Apotheke Adhoc - Pharmafirmen aus Haftung entlassen

Cashkurs.com - Pharmariesen bekommen Haftungsfreistellung