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Donnerstag, 9. Mai 2013

Wenn man die Wahrheit spricht - oder - Wie UN-Expertin Carla Del Ponte zurückgepfiffen wurde



Bildquelle: Swissinfo.ch

Manchmal müssen bestimmte Dinge wohl gesagt werden, genau dass wird sich Carla Del Ponte bei ihrem Auftritt im Tessiner Fernsehen gedacht haben. Aber mal schön der Reihe nach. Besagte Carla Del Ponte ist als Chefanklägerin gegen Menschenrechtsverletzungen in Den Haag wohl bekannt, auch als UN Expertin im selben Resort eilt ihr ein guter und seriöser Ruf voraus, sie ist also ein regelrechtes Schwergewicht bei Anklage und Untersuchungen von Menschenrechtsverletzungen in der Welt. Genau diese Person wurde nun von der UN beauftragt die Giftgasvorkommnisse in Syrien zu untersuchen. Vorurteilsfrei und unbefangen ging sie also mit gewohnter Sorgfältigkeit an die Arbeit, nur wollten ihre Ermittlungsergebnisse nun so gar nicht ins offizielle Bild der "Weltgemeinschaft" passen, welche Frau Del Ponte sonst nie angezweifelt hat.

Nach Befragungen von unzähligen Zeugen, Ärzten und Opfern drängte sich Frau Del Ponte zunehmend der Eindruck auf, das besagtes "Sarin Giftgas" (welches ja nach offizieller Version der böse, böse Assad benutzt haben sollte) von den "Rebellen" der FSA benutzt worden ist. Aber warum sollten die "Rebellen" sowas tun? Na ganz einfach, um die "Weltgemeinschaft" zum Eingreifen zu bewegen! Den Hinweisen auf die Erzeuger des Giftgases ist Frau Del Ponte ebenso nachgegangen und was soll ich Euch erzählen...?! Richtig, auch hier führen die Spuren zu Giftmischern ins Nato-Land Türkei und nicht zum Assad Regime. Das eingesetzte Giftgas stammt allem Anschein nach aus behelfsmäßigen Laboren in der Türkei und ist nach Aussagen türkischer Mediziner auch kein Sarin gewesen. Dieses noch unbekannte Giftgas wurde von bezahlten Nato-Terroristen nach Syrien geschmuggelt. 

Mit einem Haufen belastbarer Indizien bewaffnet (die Nato hat nur Behauptungen aus zweifelhaften Geheimdienst-Quellen) kehrte die Chefanklägerin also nach Hause zurück und gab der Presse die vorläufigen Ergebnisse ihrer Ermittlungen preis, die diese auch prompt veröffentlichte. Die Presse schien allerdings zu glauben das die Ermittlungsergebnisse bereits "autorisiert" (also von der Zensur abgesegnet) seien. Aber allem Anschein nach hatte Frau Del Ponte das Gefühl, dass man im "freien Westen" keine Zensurbehörde fragen muss um die Wahrheit zu berichten, immerhin würde so ein Krieg verhindert der auf Lügen aufgebaut wäre. Weit gefehlt gute Frau!

Kaum einen Tag nach der Veröffentlichung kam die Distanzierung der (ach so neutralen) US-Administration - direkt darauf brach dann auch der Shitstorm der Presseteile los, welche vorher Del Pontes Äußerungen in große Artikel verpackt hatten. Weil die vorläufigen Ermittlungsergebnisse der UN-Chefanklägerin nicht der offiziellen Richtung entsprachen, schrillten bei den Strippenziehern der Verdummungsmaschinerie wohl sämtliche "roten Telefone". "EISBERG VORAUS!!! RUDER HART BACKBORD UND ALLE MASCHINEN ZURÜCK!!!" Doch es war zu spät...die Meldung war in der Welt und nun überschlagen sich die Dementis. 

Jaaa, es werden einige Köpfe in den Kontrollmechanismen der westlichen Welt rollen. Für bestimmte Kreise wurde hier immerhin ein Eisberg gerammt, aber für die Menschen welche die Wahrheit suchen, wurde bestätigt: Das kein Schiff unsinkbar, keine Nachrichtensperre undurchdringlich, und kein Kontrollmechanismus so perfekt ist, das er für immer Bestand hat. Frei nach einem Motto von Abrahm Lincoln: "Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten"

Liebe Grüße

Euer Micha

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